Mo, 28. Mai 2018

Über 3.000 Jahre alt

02.04.2015 15:12

Altägyptische Kunstgegenstände in Israel entdeckt

Im Süden Israels sind mehr als 3.000 Jahre alte Kunst- und Gebrauchsgegenstände der damaligen ägyptischen Hochkultur entdeckt worden. Unter den Hunderten Fundstücken seien Dutzende Abbildungen von Symbolen, die aus der Bronze- und Eisenzeit stammen, teilte die israelische Altertumsbehörde am Mittwoch mit.

Amir Ganor, der die Ausgrabungen in einer Höhle nahe des Kibbuz Lahaw leitete, stellte den Fund vor Journalisten in Jerusalem vor: "Die Israeliten haben Ägypten verlassen, doch auch Jahre nach ihrem Exodus hat sie der ägyptische Einfluss nicht verlassen", sagte der Forscher und spielte damit auf den im Alten Testament geschilderten Auszug der zwölf Stämme Israels aus Ägpyten an. Dieser datiert nach jüdischer Überlieferung auf das 12. Jahrhundert vor Christus.

Tongefäße, Schmuck und kleine Figuren gefunden
Die Ausgrabungen förderten neben über 300 Tongefäßen auch Schmuck, kleine Figuren und Amulette zutage. Aus diesen lasse sich schließen, dass die ägyptische Präsenz in der Region über 3.400 Jahre zurückreiche, teilte die israelische Altertumsbehörde mit.

Während sich Archäologen der Präsenz der alten Ägypter im jetzigen Fundgebiet nördlich der Negev-Wüste bereits bewusst waren, zeigte eine weitere kürzliche Entdeckung, dass diese auch noch weiter nördlich Spuren hinterließen. Auf einer Baustelle bei Tel Aviv fand man kürzlich Teile von über 5.000 Jahre alter Gefäße, die zur Herstellung von Bier genutzt wurden.

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