Di, 21. November 2017

300 Strafzettel

31.03.2015 01:45

Neue Regeln fürs Parken in Klagenfurt geplant

Ein Jahr ist es her, seit die neue Parkraumverordnung am 1. April 2014 in Klagenfurt in Kraft getreten ist. Vor allem in der Anfangsphase ging es rund: Im ersten Monat wurden im Schnitt 300 Strafzettel am Tag verteilt. Mehr als doppelt so viele wie vorher. Die künftige Stadtregierung will dieses Regelwerk deshalb adaptieren...

„Die Zahl der Strafen ist nicht mehr so hoch wie zu Beginn, aber immer noch auf einem hohen Niveau“, so Manuela Riedl, Landesdirektorin beim Österreichischen Wachdienst (ÖWD).

Für die Betroffenen ein Ärgernis: Immerhin könnte man um den Strafbetrag von 24 Euro pro Organmandat ganze 60 Stunden lang parken (gemessen am Parktarif: 60 Cent für 90 Minuten).

Obwohl die SP die Verordnung mit der FP und VP mitbeschlossen hat, kündigt die neue Stadtchefin Maria-Luise Mathiaschitz eine Änderung an: „Wir müssen das ganze System transparenter gestalten. Es gibt Straßenzüge, wo auf der rechten Seite eine andere Regelung gilt als auf der linken.“

10-Minuten-Verordnung wackelt
Vor allem die 10-Minuten-Verordnung soll gekippt werden. Mathiaschitz: „Es kann nicht sein, dass man einen Strafzettel bekommt, nur weil man schnell zum Parkautomaten geht.“

Auch VP-Chef Markus Geiger kann sich eine Neuregelung vorstellen. „Wir werden uns das genau anschauen. Es darf aber keine Schnellschüsse geben.“

Beim ÖWD bleibt man gelassen. Riedl: „Der Magistrat gibt die Regeln vor, wir sind nur die ausführenden Organe.“

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