Sa, 16. Dezember 2017

U-Haft verhängt

30.03.2015 21:48

ÖO: Politiker soll Enkelin (9) missbraucht haben

Ein oberösterreichischer FPÖ-Gemeindepolitiker steht im Verdacht, seine neunjährige Enkelin missbraucht zu haben. Einer drohenden Anzeige kam der Vizebürgermeister einer kleinen Gemeinde durch ein Geständnis zuvor. Der 63-Jährige legte alle seine Ämter zurück, trat aus der Partei aus und ging selbst zu den Behörden.

"Es wurde die U-Haft verhängt", bestätigte der Sprecher der Welser Staatsanwaltschaft, Christian Hubmer, die Gerüchte, die nach dem Polizeieinsatz in der Gemeinde aufgekommen waren.

Dem 63-jährigen Kommunalpolitiker wird vorgeworfen, dass er seit drei Jahren seine heute neunjährige Enkeltochter sexuell missbraucht hat. Er soll das Mädchen wiederholt unsittlich an intimen Stellen berührt haben.

Nachdem sich die Neunjährige Betreuern im Welser Kinderschutzzentrum anvertraut hatte, wurde dem mutmaßlichen Täter der Schritt zur Selbstanzeige geraten. Ehe ihn Polizisten daheim abholten, legte er noch telefonisch alle politischen Funktionen zurück und trat auch aus der FPÖ aus: "Sonst wäre er ausgeschlossen worden", hieß es am Montag.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden