Sa, 18. November 2017

Via Skype

30.03.2015 10:05

Hexenschule 2.0 lehrt Anfänger die Kunst der Magie

Eine Warze auf der Nase, eine Katze auf dem Buckel, ein Besen in der Hand, und fertig ist die Hexe? Von wegen! Magie-Beraterin 2.0 Birgit Steiner (31) trotzt dem gängigen Klischee allemal. Ihre Kurse hält sie einfach via Skype ab. Die „Krone“ war zu Besuch in der ersten virtuellen Hexenschule Wiens...

Der Weg zur Zauberstätte führt, vorbei an McDonald’s und Kika, in die Hackinger Straße. Ein Knusperhäuschen sucht man hier vergeblich, die Hexenschule liegt eingebettet in einer – nicht ganz so magischen – Wohnhaussiedlung. „Oberhexe“ Steiner, rothaarig, aber warzenfrei, lehrt hier das Wissen ihrer Vorfahren: „Meine Mutter war Geistheilerin, meine Oma Kräuterhexe.“

Die Teilnehmer starten mit einem Reinigungsmonat. Die „Ausrüstung“: ein Heilstein, ein Entgiftungspflaster für die Fußsohle und ein geweihtes Reinigungsgel. Wer will, kann die 15 Wochenstunden pro Monat via Skype absolvieren.

Gruselrituale? Fehlanzeige: „Wir treffen uns weder in der Walpurgisnacht, noch opfern wir Kinder.“ Auf dem virtuellen Stundenplan stehen Kräuterkunde, Räuchern, Tarotkarten- und Energielehre. Außerdem im 117-Seiten-Skript: Anleitungen für Amulette, magische Tees, Indianertänze und Zaubersprüche – etwa zur Anziehung von Glück. Die sollte man übrigens unter bestimmten Bäumen aussprechen. Eine Weide hilft bei gebrochenen Herzen.

Nach 15 Monaten winkt ein – nicht zertifiziertes – Zertifikat zum Magie-Berater. Kosten: rund 2000 Euro. Kursstart ist am 4. April.

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