Di, 21. November 2017

Frontal gegen Lkw

30.03.2015 16:44

Junges Duo starb bei Horror-Crash in Going

Tragischer Verkehrsunfall Sonntag Abend auf der Loferer Bundesstraße bei Going. Ein 24-jähriger Kirchdorfer geriet mit seinem Auto aus derzeit noch unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und krachte mit voller Wucht gegen einen herannahenden Lkw. Für ihn und seinen Beifahrer (25) aus St. Johann kam jede Hilfe zu spät. Die B 178 musste für fünf Stunden gesperrt werden.

Das junge Duo war auf der B 178 von Leogang in Richtung Kufstein unterwegs, als der 24-jährige Lenker gegen 22.45 Uhr mit seinem VW Golf plötzlich auf der regennassen Fahrbahn auf die andere Spur geriet und mit voller Geschwindigkeit auf den Schwertransporter zufuhr. Der Lkw-Fahrer (34) wollte noch ausweichen, den folgenschweren Frontalzusammenstoß konnte aber auch er nicht mehr verhindern.

Im Wrack eingeklemmt

Als die alarmierten Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, erwartete diese ein Bild des Schreckens. "Die jungen Burschen waren im total demolierten Auto eingeklemmt. Wir mussten sie mit Bergescheren aus dem Wrack schneiden. Leider waren beide zu diesem Zeitpunkt bereits tot", schildert Einsatzleiter Andreas Pletzer gegenüber der "Krone". Der 34-jährige Lkw-Fahrer erlitt laut Polizei einen schweren Schock und musste mit der Rettung ins Krankenhaus nach St. Johann eingeliefert werden – hinsichtlich Verletzungen dürfte er aber relativ glimpflich davongekommen sein.

Unfallursache völlig unklar

Warum der 24-Jährige auf die Gegenfahrbahn geriet, darüber herrschte auch am Montag noch großes Rätselraten. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Zudem ordnete die Staatsanwaltschaft eine Obduktion an. Der Horror-Unfall hatte natürlich auch Auswirkungen auf den Verkehr. Aufgrund der Aufräumarbeiten musste die Loferer Bundesstraße in diesem Bereich für mehr als fünf Stunden gesperrt werden. Im Einsatz standen insgesamt 45 Kräfte der Feuerwehren Going und St. Johann.

Trauer in Heimatgemeinde

In Kirchdorf, der Heimat des 24-jährigen Unfalllenkers, sitzt der Schock tief. "Leider habe ich den jungen Mann zu wenig gekannt. Aber es ist natürlich immer traurig, wenn so junge Menschen aus dem Leben gerissen werden", erklärt Bürgermeister Ernst Schwaiger in einer ersten Reaktion

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