Mo, 23. Oktober 2017

Wunschtraum WM

29.03.2015 16:02

Eine große Ski-Familie

Salzburgs Ski-Asse haben das Bad in der Menge beim Empfang am Mozartplatz genossen. Es war nicht nur der Lohn für überirdische Erfolge, sondern auch ein großes Treffen mit Freunden.

Und dabei war ein kleiner Star ganz groß: Brigitte Obermoser-Kliment hatte nämlich Baby Philip, seinen Bruder Thomas und ihren Mann Roman dabei. An Mama gekuschelt eroberte der kleine "Mann" die Herzen von Michaela Kirchgasser und Claudia Riegler. Das Wiedersehen der "pensionierten" und aktiven Sportstars am Freitag war jedenfalls eine große Party, es gab viel zu besprechen. So gab Michi Kirchgasser zu: "Ich freue mich einfach auf mein eigenes Bett."

So ehrlich und nahe konnten die Fans ihre Helden selten erleben. Das nutzte auch Lukas, der Sohn von Ex-ÖVP-Klubobfrau Gerlinde Rogatsch. Selbst begeisterter Rennläufer sammelte er die Autogramme von Marcel Hirscher, Hannes Reichelt und allen anderen ein, bevor er zu seinem Pfadfindertreffen eilte. Ein herzliches Wiedersehen erlebten Bernhard Gruber, begeisterter Gitarrist, und Manfred Kirchmeyer, der mit der Hymne "I steh’ auf Schnee" in den Charts vertreten ist. "Mit zwölf Jahren kam Berni ins Rockhouse zu einem Workshop mit mir. Ich dachte damals: Der hat ’s drauf", erinnert sich der Musiker. Den Beweis hat Berni Gruber am Samstagabend beim Empfang in Bad Hofgastein geliefert.

Nur Fenninger fehlte
Zur Salzburger Skifamilie gehört natürlich auch die unvergessene Petra Kronberger, die mit David Zwilling scherzte, so wie Salzburgs oberster Touristiker Leo Bauernberger, der die Lorbeeren im wahrsten Sinne des Wortes für die Sieger bereit hatte. Nur Anna Fenninger wurde an diesem Abend schmerzlich vermisst, sie hatte in Kaprun einen Sponsoren-Termin.

Drei Fragen an Landeshauptmann Wilfried Haslauer:
"Krone": Herr Landeshauptmann, wie viel Spaß machte es mit den Stars auf der Bühne?
Haslauer: Sehr viel und ich bin stolz auf sie. Aber noch schöner ist es zu sehen, dass sie normale Leute sind, große Persönlichkeiten, die am Boden blieben.

"Krone": Und damit sind Sie auch ein großes Vorbild für die Jugend, oder?
Haslauer: Absolut. Und sie wissen über die Relativität der Dinge bestens Bescheid. Von einer Sekunde auf die andere kann das Leben anders aussehen, durch eine Verletzung zum Beispiel. Besonders bewundere ich den Mut, das Können, die Nervenstärke und die Disziplin im Training. Alles in allem ist das eine große Motivation für alle Landsleute, die Botschaft lautet: Wenn man will, dann kann man.

"Krone": Der 16. April, Lostag für die mögliche WM in Saalbach-Hinterglemm, rückt näher. Ihre Meinung dazu?
Haslauer: Das ist ein Herzenswunsch, den wir haben. Ich würde es nicht verstehen, wenn wir den Österreich-internen Zuschlag nicht bekommen. Das ganze Land und alle Parteien stehen dahinter, das war bei der Olympiabewerbung nicht so. Ich versuche zu helfen, Gespräche zu führen und Stimmung zu machen. Bartl Gensbichler berät mich, wann man wen anruft, oder es besser lässt.

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