Sa, 18. November 2017

„Krone“-Ombudsfrau

28.03.2015 17:00

Wir laufen für: Die Opfer von Taifun „Haiyan“

Am 12. April 2015 findet der 32. Vienna City Marathon statt und wir werden – wie bereits berichtet – wieder als Staffel für den guten Zweck an den Start gehen. Wir wollen diese Gelegenheit heuer erstmalig nutzen, auch andere gemeinnützige Organisationen zu unterstützen. Jeden Sonntag stellt eines unserer Staffelmitglieder eine Herzensangelegenheit vor. Heute: Das Hilfswerk Austria International gibt den Taifun-Opfern auf den Philippinen neue Hoffnung!

Am 2. November 2013 schlugen im Joint Typhoon Warning Center (JTWC) in Hawaii zum 30. Mal in diesem Jahr die Alarmglocken. Routinemäßig begann man, das Zentrum eines Sturms genauer zu beobachten, und die ersten Berechnungen liefen an. Schnell war klar, dass aus "Haiyan" der gefährlichste Sturm der Saison und einer der stärksten Tropenstürme seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden würde. Wenn dieser Sturm auf bewohntes Gebiet treffen würde, wären die Folgen fatal.

Leider übertraf "Haiyan" alle Befürchtungen. Mit einer Geschwindigkeit von weit mehr als 200 Stundenkilometern traf er die Küste der Philippinen. Die traurige Bilanz: Fast 15 Millionen Menschen waren von den schrecklichen Verwüstungen betroffen, über vier Millionen verloren ihr Zuhause, 6.300 Menschen wurden getötet. Für das Hilfswerk Austria International war eines sofort klar: Hier muss in großem Ausmaß und rasch geholfen werden. Ohne Verzögerungen begannen die Vorbereitungen für ein großes Hilfsprogramm. In San Remigio, auf der Insel Cebu, wurde ein 2,4 Hektar großes Grundstück von der Gemeinde für den Bau von Häusern zur Verfügung gestellt. Für Familien aus den nun unbewohnbaren Küstenregionen entsteht dort gerade ein neues Zuhause. Das Gebiet liegt - vor Tsunamis sicher - etwas oberhalb der Küste, aber noch so nahe am Meer, dass die Bewohner auch leicht ihre dort liegenden Fischerboote erreichen können.

Ziegel für Ziegel zu neuer Hoffnung
Unter der Leitung von Susanne Chylik (eine Österreicherin, die ihr Berufsleben jenen widmet, die unverschuldet in Not geraten sind) werden derzeit ingesamt 255 Familienhäuser errichtet, die jeweils bis zu fünf Menschen ein neues Dach über dem Kopf bieten. "Hilfe zur Selbsthilfe" ist das Motto. "Die Erfahrung zeigt, wie wichtig es ist, dass die Menschen selbst zur Verbesserung ihrer Lebenssituation beitragen. Wer aktiv mitwirkt, findet früher einen Weg aus der Verzweiflung", so Hilfswerk-Geschäftsführerin Heidi Burkhart. Deshalb helfen die betroffenen Familien tatkräftig beim Bau ihres neuen Zuhauses mit. Einheimische Handwerker zeigen den Menschen, wie Ziegel gefertigt und Häuser errichtet werden. Ein weiteres Ziel ist der nachhaltige Aufbau kleinerer Betriebe und die Wiederherstellung der lokalen Wirtschaft. Stück für Stück entsteht so ein "Österreich-Dorf" auf der Insel Cebu. Ein Dorf der Hoffnung für die Opfer von "Haiyan".

Wenn Sie die wichtige Arbeit des Hilfswerkes Austria International unterstützen möchten, finden Sie unter auf der Website der Organisation alle Infos!

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