Di, 12. Dezember 2017

500-Meter-Brocken

27.03.2015 09:31

Asteroid raste Freitagfrüh an der Erde vorbei

Mit einer Geschwindigkeit von rund 16,1 Kilometern pro Sekunde ist Freitagfrüh ein rund 500 Meter großer Asteroid an der Erde vorbeigeflogen. Um 7.21 Uhr MEZ näherte sich der Himmelskörper unserem Planeten bis auf 4,47 Millionen Kilometer - das entspricht in etwa der 11,7-fachen Distanz zwischen Erde und Mond. Eine Gefahr für unseren Planeten bestand laut Experten nicht.

Entdeckt wurde der Riesenbrocken, der den Katalognamen 2014 YB35 erhielt, erst am 27. Dezember vergangenen Jahres mithilfe des Catalina Sky Survey. Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat den Asteroiden mit ihren Radioteleskopen am Goldstone Observatory in der Mojave-Wüste im Süden Kaliforniens näher unter die Lupe genommen, um detaillierte Bilder des Himmelskörper, von dem man noch wenig weiß, zu erhalten.

Mit dieser Antennen-Anlage gelangen den Forscher im Jänner 2014 Aufnahmen des Asteroiden 2004 BL86 (krone.at berichtete). Von den Beobachtungen erhoffen sich die Astronomen neue Details über die Flugbahn von 2014 YB35 und die Zusammensetzung des kosmischen Brockens.

ESA und NASA verstärken Asteroiden-Suche
Grundsätzlich werden Asteroiden, die der Erde nahe kommen, ab einem Durchmesser von 30 Metern als gefährlich eingestuft. Von ihnen sind bis dato knapp 10.000 bekannt. Deshalb verstärken die NASA und ihr europäisches Pendant, die ESA, die Suche nach großen Exemplaren mit Teleskopen etwa in Arizona, auf Hawaii oder auf Teneriffa. Mit ihnen wollen sie potenziell für die Erde gefährliche Asteroiden möglichst früh entdecken.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden