Mi, 22. November 2017

Maßnahmenkatalog

27.03.2015 09:19

Ende der steirischen Massentierhaltung bis 2030?

Solche Horrornachrichten gibt es viel zu oft: Erst vor Kurzem sind in einem Mastbetrieb in der Südsteiermark 200 Schweine verendet, weil die Belüftung ausfiel. Eine heimische Plattform, angeführt vom Naturschutzbund, fordert das Ende der Massentierhaltung bis 2030 und präsentiert einen Maßnahmenkatalog.

"Wenn Landwirtschaft mit industriellen Mitteln betrieben wird, sind die Folgen verheerend", so Helmut Hoffmann vom Naturschutzbund. Nicht nur das Leid der Tiere, sondern auch die mit der Massentierhaltung verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt, auf Anrainer oder auf die Gesundheit der Konsumenten werden von der Plattform als Gründe für ihre Initiative genannt.

Steiermark bald als Modellregion?
Die Mitglieder der Plattform kritisieren etwa, dass vorgeschriebene EU-Richtlinien in puncto Betriebskontrollen in der Steiermark noch immer nicht exekutiert würden. Zudem bieten sie sich als Partner für die Landwirtschaftskammer an. "Bei der industriellen Fertigung von Fleisch können wir mit der Konkurrenz ohnehin nicht mithalten. Aber die Steiermark kann mit einzigartiger Qualität punkten und könnte eine Modellregion werden", so Franz Sölkner von der Initiative gegen Tierfabriken.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).