Di, 21. November 2017

„Aktion scharf“

26.03.2015 16:41

Großrazzien gegen Schulschwänzer in Wien

"Solltest du um diese Zeit nicht in der Klasse sitzen?" Diese Frage werden in den nächsten Wochen Hunderte junge Wiener zu hören bekommen. Der Stadtschulrat und die Polizei starten gemeinsam eine "Aktion scharf" gegen Schwänzer. Die Schüler werden direkt und offen angesprochen, Prävention lautet das Zauberwort.

Wiens Schüler sollten sich in den Osterferien ordentlich ausrasten, denn danach ist endgültig Schluss mit dem "Stangln". Zumindest wenn es nach den Vorstellungen von Susanne Brandsteidl geht: "Schwänzen ist kein Kavaliersdelikt und Schwänzer werden oft zu frühzeitigen Schulabbrechern mit deutlich schlechteren Zukunftschancen", so die Präsidentin des Stadtschulrates, "wir können das nicht akzeptieren".

"Aktives Ansprechen wird präventive Wirkung haben"
Gemeinsam mit der Polizei werden öffentliche Plätze - vor allem Einkaufszentren und Parks - von der Polizei nach Schulverweigerern durchkämmt. "Schon unsere Präsenz und das aktive Ansprechen der jungen Herrschaften wird eine große präventive Wirkung haben", so Polizeipräsident Gerhard Pürstl. Bei Minderjährigen werden die Eltern verständigt. Genaue Zahlen liegen nicht vor, allerdings geht die Behörde davon aus, dass tagtäglich Hunderte schulpflichtige Kinder einfach auf den Unterricht pfeifen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden