Fr, 17. November 2017

Tätigkeitsbericht

26.03.2015 17:03

Rechnungshof legt Karten auf den Tisch

Riesenaufregung um die „Steirerkrone“-Geschichte über den Wahlkampfleiter der steirischen FP, Stefan Hermann. Der Magister, beschäftigt im Regierungsbüro von Landesrat Gerhard Kurzmann, würde, vom Steuerzahler bezahlt, in seiner Dienstzeit wahlkämpfen, so der Vorwurf. Der FP-Landesrat sieht das anders, sein Mitarbeiter würde sich in den Landtagsklub versetzen lassen, darüber hinaus seinen Urlaub verbrauchen, um die Partei im Wahlkampf zu unterstützen.

Andere Geschichte: Da haben die 25 Mitarbeiter des steirischen Landesrechnungshofes im Vorjahr ihre Ärmel aber ordentlich hochgekrempelt. So liest sich zumindest der Tätigkeitsbericht 2014, der jetzt – übrigens auch erstmals – dem Landtag übermittelt wurde. Insgesamt wurden 19 Prüfberichte erstellt, in denen 188 Empfehlungen ausgesprochen wurden. Und, immerhin, 59 Prozent davon wurden bereits umgesetzt, im Jahr davor waren es lediglich 38 Prozent. 32 weitere Empfehlungen sind in Umsetzung, wie es im Beamtendeutsch heißt. Und Rechnungshof-Direktorin Margit Kraker scheint offensichtlich weiter Gas geben zu wollen. Vier neue Mitarbeiter stoßen zum Team, mit dem 1. Juni starten auch die Prüfungen für Gemeinden unter 10.000 Einwohnern. Reichlich Arbeit – von Hart bei Graz über Gratkorn bis Pölfing-Brunn.

Zum Schluss: Ja, man wird wieder über uns von der „Steirerkrone“ ordentlich herfallen. Aber, nicht bös sein, womit sich manche Dienststellen in der Landesverwaltung so beschäftigen, das sorgt für Kopfschütteln. Da hat die Antidiskriminierungsstelle Steiermark – immerhin sechs Mitarbeiter verdienen sich dort ihr Geld – nix anderes zu tun, als eine 2 1/2-Seiten-Aussendung zum Thema „Rassismus am Teller“ zu basteln.

Jawoll, es geht wieder einmal darum, dass die Nachspeise „M. im Hemd“ (Mohr zu schreiben wäre politisch nicht korrekt) noch immer nicht von den Speisekarten verschwunden ist, „Faschingsköpfe“ einer Grazer Konditorei rassistische Merkmale wie wulstige rote Lippen und „traditionelle“ (afrikanische?) Ohrringe tragen, ja und das sogar in „Pipi Langstrumpf“ ginge es zum Teil diskriminierend zu. Herrschaftszeiten, haben die dort wirklich nix anderes zu tun als mit erhobenem Zeigefinger, gedrechselten, hochtrabenden Analysen, Menschen auf den Geist zu gehen? Die gesamte Aussendung unter www.steiermark.at, auf der Aufschlagseite rechts oben in den Suchbegriff Antidiskriminierungsstelle eingeben. Dann dort auf Stellungnahmen und dann den Begriff Rassismus anklicken!

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