Do, 19. Oktober 2017

Streit eskaliert

25.03.2015 12:45

Renault attackiert Red Bull: „Lügner!“

Der Streit zwischen Red Bull Racing und Motorenpartner Renault eskaliert weiter. In einem Interview mit der französischen Zeitschrift "AUTOhebdo" bezeichnet Renault-Geschäftsführer Cyril Abiteboul die Verantwortlichen von Red Bull als "Lügner".

"Es ist hart, einen Partner zu haben, der lügt", so Abiteboul in dem Interview. Red Bull macht seit letzter Saison immer wieder Renault für die Probleme verantwortlich. Der Motor würde nicht richtig funktionieren, so die "Bullen".

Red-Bull-Designer ist "zu alt"
"Wir wurden von Red Bull zu großen Veränderungen gedrängt, die nur teilweise erprobt waren", so der Renault-Geschäftsführer. Vor allem Red-Bull-Designer Adrian Newey gab Renault die alleinige Schuld an der schlechten Performance. "Adrian ist ein charmanter Gentleman und ein herausragender Ingenieur, aber er hat sein Leben lang seine Motorenhersteller kritisiert," so Abiteboul und setzt noch eines drauf: "Er ist zu alt, um sich zu ändern."

Der Franzose behauptet außerdem, dass Red Bull Fahrgestell-Probleme hätte, "die in dieser Situation nicht hilfreich sind". Die größten Mängel gebe es in der Heckkonstruktion: "Diese Probleme sorgen dafür, dass das Auto schwer zu fahren ist." Weiters meint der Renault-Boss: "Im vergangenen Jahr hätten wir in langsamen Kurven besser sein können. Die Traktion hätte besser sein können."

Aktueller Stand der Konstrukteurs-Wertung:

"Skandalös, frustrierend, traurig"
Dennoch übt Renault auch Selbstkritik: "Ich suche nicht nach Ausreden. Die anderen haben es geschafft, wir nicht. Das ist skandalös, frustrierend und traurig."

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