Di, 12. Dezember 2017

Germanwings-Absturz

24.03.2015 16:41

Deutsche Schulklasse unter den Todesopfern

Traurige Gewissheit nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich: An Bord des Airbus A320 war auch eine Schulklasse eines Gymnasiums aus Nordrhein-Westfalen. 16 Schüler und zwei Lehrer aus der Stadt Haltern am See waren auf dem Rückweg von einem Schulaustausch in Barcelona gewesen, als Flug 4U9525 am Dienstagvormittag in Südfrankreich aus bislang unbekannter Ursache abstürzte.

Zwei Lehrer und 16 Schüler seien für den Flug gebucht gewesen, erklärte die Kreisverwaltung Recklinghausen nach ersten Medienberichten. Die zuständige Schulministerin von Nordrhein-Westfalen bestätigte wenig später, dass die Schulklasse an Bord des Airbus war. "Wir wissen, dass die Schülergruppe an Bord der Maschine gegangen ist”, sagte Sylvia Löhrmann dem WDR.

Krisenstab eingerichtet
Sie sprach den Angehörigen ihr Beileid und das von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft aus. Nach Kontakt mit dem Schulleiter sagte Löhrmann, dieser stehe unter Schock. Das Joseph-König-Gymnasium wurde geschlossen, in der Schule wurde ein Krisenstab eingerichtet. Polizei, Feuerwehr und Notfallseelsorger waren am Nachmittag im Einsatz, Schüler legten Blumen nieder.

Im Internet schrieben die Verantwortlichen der Schule, dass bis zu diesem Dienstag ein einwöchiger Gegenbesuch beim Institut Giola in Llinars del Valles in der Nähe von Barcelona stattgefunden hatte. Im Dezember hatte es einen Besuch von zwölf Austauschschülern aus Spanien an der Schule gegeben.

Absturz fordert 150 Todesopfer
Der Germanwings-Airbus mit insgesamt 150 Menschen an Bord war am Dienstagvormittag in Barcelona gestartet und auf dem Weg nach Düsseldorf gewesen. Etwa 100 Kilometer nördlich von Nizza ging die Maschine nieder, es gibt keine Überlebenden. An Bord sollen unter anderem 67 Deutsche und 45 Spanier gewesen sein. Lufthansa-Chef Carsten Spohr sprach von einem schwarzen Tag für Deutschlands größte Airline.

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