So, 19. November 2017

Beinahe pleite

24.03.2015 09:02

Schuldnerberatung Kärnten fehlten 65.000 Euro

Seit einem Vierteljahrhundert hilft die Schuldnerberatung Kärnten verschuldeten Menschen, jetzt war sie selbst in Schwierigkeiten. 65.000 Euro fehlten, die Schließung der Außenstellen in Wolfsberg und Spittal an der Drau drohten, vier Mitarbeiter wurden vorsorglich zur Kündigung angemeldet. Nach einem Gespräch am Montag mit der Abteilung 4 Soziales in der Kärntner Landesregierung konnte eine Pleite aber abgewendet werden.

Laut Angaben von Karl Kleindl, dem Leiter des Vereins Schuldnerberatung Kärnten, werde man pro Jahr vom Land mit rund 900.000 Euro subventioniert. Es habe einen "Liquiditätsengpass, eine Lücke von 65.000 Euro" gegeben, die Schuldnerberatung sei aber "keinesfalls pleite", betonte er am Dienstagmorgen im Gespräch mit krone.at.

Büro in Wolfsberg wird geschlossen
Nach dem Gespräch zwischen dem Land Kärnten und dem Verein Schuldnerberatung sei der Fortbestand der Schuldnerberatung gesichert. Allerdings mit der Auflage, "die Räumlichkeiten optimaler auszunutzen" und bei den Strukturen nachzujustieren, so Kleindl. Die Außenstelle in Wolfsberg werde man wohl schließen müssen, der Personalstand insgesamt bleibe aber erhalten.

Im Vorjahr rund 3.800 Menschen beraten
Allein im vergangenen Jahr hat der Verein Schuldnerberatung in seinen vier Büros in Klagenfurt, Villach, Wolfsberg und Spittal/Drau rund 3.800 Menschen beraten. Der Kreditschutzverband, die Gemeinden und das Land Kärnten hätten sich bisher immer sehr zufrieden mit der Arbeit in den Beratungsstellen gezeigt, so Kleindl.

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