Mi, 17. Jänner 2018

Verfahren beendet

23.03.2015 18:58

Pferdefleisch: Kärntner Händler darf aufatmen

Vor gut zwei Jahren war es der große Aufreger in und um Kärnten: Der Lavanttaler Fleischhauer Josef Freitag hatte für Aufsehen gesorgt, als er zugab, dass seine Würste bis zu 27 Prozent Pferdefleisch enthalten haben – nicht deklariert. Es folgte eine Anzeige wegen Verdachts des schweren Betruges. Doch jetzt hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt.

Der Unternehmer Josef Freitag aus St. Georgen im Lavanttal kann aufatmen. Denn es drohten ihm bis zu zehn Jahre Haft.

Über die Einstellung des Verfahrens freut sich natürlich auch sein Anwalt Franz Großmann: "Es gibt keinen tatsächlichen Grund für eine Weiterverfolgung des Betrugsvorwurfs."

Beimengung nicht deklariert
Freitag war mit seinen Kärntner Hauswürstl" und "Bauernwürsten" im Zuge des europaweiten Pferdefleisch-Skandals ins Visier der Justiz geraten, weil er die Beimengung von Pferdefleisch nicht auf den Etiketten deklariert hatte.

"Geheimrezept"
Freitag sprach in diesem Zusammenhang immer von einem "Geheimrezept", das ausschließlich zur Verbesserung des Geschmacks gedient hätte. Seine Produkte sind auch von bekannten Handelsketten vertrieben worden.

"Niemand geschädigt"
Der Fleischer hatte betont, dass keinerlei Gesundheitsgefährdung bestanden habe. Großmann: "Es ist durch diese Produkte niemand geschädigt worden."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden