Sa, 16. Dezember 2017

Toter Wrestler

23.03.2015 17:16

Guter Freund verpasste ihm folgenschweren Tritt

Seit dem Tod des bekannten mexikanischen Wrestling-Stars Pedro Aguayo Ramirez (35, Kampfname Perro Aguayo) bei einem Live-Kampf in Tijuana am Freitag herrscht in der Kämpfer-Szene große Bestürzung. Wie krone.at berichtete, war Ramirez nach einem Tritt gegen seinen Oberkörper unglücklich mit dem Kopf auf die Ringseile gefallen und hatte einen Genickbruch erlitten. Am tiefsten betroffen ist jener Wrestler, der ihm den folgenschweren Tritt verpasste: Rey Mysterio (40). Die beiden Männer hatte eine jahrelange Freundschaft verbunden. Ramirez debütierte gegen Rey Mysterio - und hatte nun auch seinen letzten Kampf gegen ihn.

"Ich hatte das Privileg, mit ihm das erste Mal den Ring zu teilen bei seinem Debüt als professioneller Wrestler - und ich hatte die Ehre, mit dieser großen Legende das letzte Mal im Ring zu sein! Ich werde dich vermissen Perro: Ruhe in Frieden, Perro Aguayo Jr.", schreibt Rey Mysterio (richtiger Name: Oscar Gutierrez) auf Instagram, wo er als Abschied zwei Fotos aus jüngeren Jahren gepostet hat, als sich die beiden Wrestler gerade kennengelernt haben. Das war vor 20 Jahren.

Aus umjubeltem Comeback wurde Horror-Kampf
Seitdem haben sich ihre Wege immer wieder im Ring und auch abseits des Ringes gekreuzt. Rey Mysterio hat eine internationale Karriere hinter sich. Die jahrelangen Sprünge und gefährlichen Stunts machten sich aber in letzter Zeit in den Knochen des Mexikaners bemerkbar. Daher trat der 40-Jährige von der großen Bühne ab und kehrte nach Mexiko zurück. Am Freitag wollte er eigentlich sein bereits im Vorfeld viel umjubeltes Comeback feiern.

Nun ist Rey Mysterio am Boden zerstört und hadert mit Schuldgefühlen. Doch zahlreiche Fans spenden ihm im Internet Trost. Auf sein Posting auf Instagram reagierten die User mehrheitlich positiv und verteidigten den Wrestler gegenüber jenen, die ihn als Mörder bezeichnen.

Fans halten zu ihrem Star: "Hört auf, ihn Mörder zu nennen"
"Würdet ihr bitte aufhören zu sagen, Rey ist ein Mörder. Das ist das schlimmste, was ihr ihn nennen könnt. Es war nicht deine Schuld Rey, wenn du dir das Video ansiehst. Wir lieben dich, Kopf hoch, Gott gibt dem stärksten Soldaten die härtesten Schlachten", heißt es etwa. Andere User meinen, der 40-Jährige habe diesen Kick schon so oft gemacht, so etwas hätte sich niemand gedacht. Kurz und prägnant ein weiterer Kommentar: "Rey, gib nicht dir die Schuld. Scheiße passiert."

Ramirez war im Ring noch am Leben
Noch am Sonntag wurde Ramirez im Beisein seiner Familie, zahlreicher Wrestling-Kollegen und Medienleute in Guadalajara beigesetzt. Mittlerweile ist auch die Todesursache geklärt. Der 35-Jährige starb an einem Herzstillstand, der infolge eines gebrochenen Halswirbels eingetreten war. Ramirez soll aber laut dem mexikanischen Nachrichtenportal "Mediotiempo" im Ring noch gelebt haben. Im Spital kämpften die Ärzte dann vergebens um das Leben des Mannes.

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