Mo, 18. Dezember 2017

Kollaps vor Gericht

21.03.2015 16:01

25 Mio. $ Kaution! Suge Knight zusammengeklappt

Der US-Rapper Marion "Suge" Knight ist vor Gericht zusammengebrochen, nachdem seine Kaution auf 25 Millionen US-Dollar festgesetzt wurde. Der Death-Row-Records-Mitbegründer wird beschuldigt, den Geschäftsmann Terry Carter im Jänner ermordet und Cle "Bone" Sloan verletzt zu haben, als er beide nach einer heftigen Auseinandersetzung mit seinem Auto überfuhr.

Als er am Freitagmorgen für die Kautionsanhörung am Criminal Courts Building in Los Angeles vor Gericht erschien und die Kaution des 49-jährigen Rappers auf umgerechnet etwa 23 Millionen Euro festgelegt wurde, brach er zusammen und musste zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Richter begründete die Mega-Kaution damit, dass der Rapper aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit eine Gefahr darstellen könnte, würde er auf Kaution frei kommen, wie TMZ.com berichtete.

Derweil versucht Knights Anwalts-Team, seinen Klienten auf Kaution aus dem Gefängnis zu holen, weil sie es kritisch sehen, dass ein 1,90 Meter großer und 140 Kilogramm schwerer Afro-Amerikaner mit einem solch populären Gesellschaftsstatus hinter Gittern sitzt. Der Musikmogul betonte, auch einen Hausarrest zu akzeptieren, bei dem er per Armband elektronisch überwacht werde. Die Landesbehörde hat jedoch Bedenken, Knight könnte furchteinflössend auf potenzielle Zeugen wirken.

Ihm droht lebenslange Haft
Seitdem er in Haft ist, wurde Knight bereits von zahlreichen Gesundheitsproblemen heimgesucht. Zuletzt behauptete er, auf einem Auge nur noch 15 Prozent seiner Sehkraft zu besitzen und auf dem anderen komplett blind zu sein.

Ende Jänner soll Suge Knight mit seinem Truck zwei Männer auf einem Parkplatz überfahren haben und dann geflüchtet sein.

Der 55-jährige Carter starb bei dem Vorfall. Der mehrfach vorbestrafte Musiker bestreitet jede Schuld. Sollte der Rapper wegen Mordes verurteilt werden, droht ihm lebenslange Haft.

Knight soll eine der Schlüsselfiguren im US-Rapper-Krieg der 90er-Jahre gewesen sein, als sich die Musik-Szenen der Ost- und Westküste bekämpften.

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