Sa, 21. Oktober 2017

CL: Barca weiter

18.03.2015 22:34

3:0 in Dortmund: Juventus Turin überrollt den BVB!

Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet der in den vergangenen Jahren international unbedeutend gewordene italienische Meister Juventus Turin hat am Champions-League-Mittwoch DAS Ausrufezeichen schlechthin gesetzt – mit einem vor allem auch in der Höhe von 3:0 überraschenden Auswärtssieg bei Borussia Dortmund. Freilich: Italiens Rekordmeister war in Dortmund bereits bisher ein ungern gesehener Gast - in vier Heimspielen gegen Juventus hat die Borussia ebenso viele Niederlagen kassiert. In der zweiten Partie des Achtelfinal-Hinspiel-Abends setzte sich der FC Barcelona zu Hause gegen Manchester City mit 1:0 durch und steht damit zum achten Mal in Folge im Viertelfinale der Champions League.

Juventus schockte Dortmund bereits in der 3. Minute in der Person von Carlos Tevez. Der Argentinier zog aus rund 25 Metern praktisch aus dem Stand mit rechts ab – und BVB-Keeper Roman Weidenfeller war vom platziert angetragenen Schuss überrascht. Die Dortmunder mit dem Ex-Salzburger Kevin Kampl fanden danach keine Mittel, die Abwehr der Italiener in Verlegenheit zu bringen. Dabei musste Juve im Mittelfeld neben dem gar nicht erst nach Deutschland gereisten Andrea Pirlo (Wadenverletzung) nach 26 Minuten auch den angeschlagenen französischen Jungstar Paul Pogba vorgeben.

Morata und Tevez machen alles klar für Juventus
Morata hätte das Duell für Juventus unmittelbar nach der Pause schon entscheiden können. Der spanische Angreifer scheiterte aber zweimal am glänzend parierenden Weidenfeller (50., 56.). In der 70. Minute war es aber soweit: Tevez überlistete die Abseitsfalle der Deutschen und legte auf Morata quer, der nur noch einschieben musste. Damit hatten bei Juve beide Torschützen aus dem Hinspiel (2:1 für Juve) auch in Dortmund getroffen. Tevez sorgte mit seinem sechsten Tor im laufenden Bewerb schlussendlich für eine klare Angelegenheit.

Barcelona gegen ManCity nie gefährdet
Barcelona legte vor 92.000 Zuschauern forsch los. Neymar traf bereits in der 6. Minute die Innenstange, der Ball kullerte an der Torlinie entlang ins Aus. Die Katalanen waren auch danach vor den Augen ihres ehemaligen Meistertrainers Pep Guardiola die klar gefährlichere Elf. Allein Lionel Messi band oft mehrere Gegenspieler, so auch in der 31. Minute, als der Argentinier Ivan Rakitic fand, der mit einem Schupfer über den herausgeeilten City-Keeper Joe Hart vollendete.

City hatte seine Hoffnungen auf eine Wende auch auf die Rückkehr von Ex-Barca-Kicker Yaya Toure gestützt. Der Ivorer bemühte sich auch, das Spiel zu lenken, die Engländer fielen aber eher durch physische Härte auf. Bis zur 36. Minute sammelte City vier Gelbe Karten, Samir Nasri wandelte bei einer Attacke gegen Neymar zudem am Rande einer Roten Karte. Der größte Unterschied offenbarte sich jedoch im Spiel der beiden Offensivreihen. Während bei City Sergio Aguero oft allein auf weiter Flur ackerte, wirbelten Messi, Neymar und Luis Suarez in vielen Szenen durch die gegnerischen Reihen.

Ter Stegen hält schwachen Aguero-Elfer
Kurz vor der Pause traf Suarez nach Idealpass von Neymar ebenfalls Metall. Jordi Alba und Messi sorgten unmittelbar nach Seitenwechsel für weitere Beschäftigung für den starken City-Schlussmann Hart. Auf der Gegenseite bewies aber auch Marc-Andre ter Stegen seinen Wert. Der in der Liga nicht eingesetzte Deutsche entschärfte in der 78. Minute einen schwach geschossenen Elfmeter von Aguero. Dieser war zuvor von Gerard Pique im Strafraum zu Fall gebracht worden. Barcelona vergab danach noch weitere Möglichkeiten, das Ergebnis klarer zu gestalten.

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