Di, 12. Dezember 2017

Serveranalyse

18.03.2015 09:45

E-Mail-Affäre: Hillary Clinton weiter unter Druck

In der Affäre um die E-Mail-Nutzung der wahrscheinlichen US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton während ihrer Zeit als Außenministerin drängen die Republikaner im Kongress weiter auf eine Herausgabe von Clintons privatem Server. Die Politikerin der Demokraten müsse den Server von "unabhängigen" Kontrolleuren durchleuchten lassen.

Dies verlangte der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, John Boehner, in Washington. Die republikanische Partei forderte nach eigenen Angaben alle E-Mails des US-Außenministeriums an, die mit Clintons Nutzung eines Blackberry-Smartphones zusammenhängen.

Clinton, die als demokratische Präsidentschaftskandidatin 2016 gehandelt wird, ist durch die E-Mail-Affäre stark unter Druck geraten. Nach einem Bericht der "New York Times" besaß sie während ihrer vierjährigen Amtszeit als Außenministerin keine offizielle E-Mail-Adresse. Mitarbeiter hätten ihre Mails zudem nicht auf den Ministeriumsservern gesichert. Stattdessen wurden die Daten auf einem Server gespeichert, der in Clintons Anwesen im Bundesstaat New York steht.

30.000 Mails wurden übergeben
Die frühere First Lady weist den Vorwurf der Geheimniskrämerei zurück. Sie hat dem Außenministerium nach eigenen Angaben rund 30.000 dienstliche E-Mails zu Archivierungszwecken übergeben, die während ihrer Amtszeit über ihre Privatadresse hdr22@clintonemail.com geschickt und empfangen wurden. Allerdings erklärte sie, rund 30.000 weitere als privat deklarierte E-Mails gelöscht zu haben.

Die Republikaner mutmaßen, dass Clinton unliebsame Details ihrer Amtsführung zu verschleiern versuche. Besonders interessiert sie Clintons Rolle im Zusammenhang mit dem islamistischen Anschlag am 11. September 2012 auf das US-Konsulat in der libyschen Stadt Benghazi, bei dem der Botschafter Chris Stevens und drei weitere US-Bürger getötet wurden. Das Außenministerium soll Hinweise auf Sicherheitslücken und die Bedrohung durch Extremisten ignoriert haben.

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