Di, 24. Oktober 2017

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17.03.2015 11:05

„Jagger“ erst nach renommierter Schau vergiftet

Wendung im Fall des Irish-Setter-Rüden "Jagger", der kurz nach seiner Teilnahme an der renommierten Crufts Dog Show an einer Vergiftung starb: Eine Laboruntersuchung hat nun ergeben, dass der Hund die präparierten Köder erst nach der Rückkehr in seine Heimat Belgien aufnahm.

24 Stunden, nachdem "Jagger" den zweiten Platz seiner Kategorie bei den berühmten Crufts Dog Shiw gewonnen hatte, war er tot - der Irish Setter hatte mit Gift versetztes Fleisch gefressen. Besitzerin Aleksandra Lauwers war sich sicher: Ein neidischer Besitzer eines tierischen Konkurrenten bei der weltgrößten Hundeschau steckt hinter der Attacke. Doch der Veranstalter der Show, The Kennel Club, hat diesen Verdacht nun widerlegt.

Giftattacke fand nicht bei Hundeshow statt
Eine toxikologische Untersuchung habe gezeigt, dass Jagger das schnell wirkende Gift erst einige Stunden nach seiner Teilnahme bei der Crufts aufgenommen habe, heißt es. Zwei Insektizide seien demnach verantwortlich für den qualvollen Tod des Hundes. Mitarbeiterin Caroline Kisko zur "Daily Mail": "Viele Aussteller waren sehr besorgt, dass die Giftattacke bei den Crufts stattgefunden haben könnte. Wir können alle beruhigen, dass dies nicht der Fall war."

Auszeichnungen bei der Show sind heiß begehrt
An der Crufts Dog Show nehmen jährlich mehrere zehntausend Hunde aus aller Welt teil. Zwar sind die Preisgelder mit gerade einmal 100 britischen Pfund (rund 140 Euro) ziemlich mager, dennoch sind die Auszeichnungen heiß begehrt. Denn bei der Zucht lässt sich mit prämierten Hunden viel mehr Geld verdienen. Daher herrscht zwischen den Teilnehmern ein harter Wettbewerb. Immer wieder äußern Beobachter die Sorge, dass Hundebesitzer mit unsauberen Tricks versuchen, die Konkurrenz zu schlagen.

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