Di, 17. Oktober 2017

Bett in Flammen

15.03.2015 19:24

Brandalarm auf Intensivstation

Aufregung bei Barmherzigen Brüdern am Samstagabend: Das Krankenbett einer Patientin der Intensivstation stand in Flammen. Zwei Mediziner und Pfleger griffen mit Feuerlöscher ein, bekamen alles rasch unter Kontrolle. Schaden an der Technik entstand keiner, nur Brandgeruch blieb.

"Es hat plötzlich ordentlich gequalmt", schildert Dr. Johannes Weilhartner die bangen Momente. Der Brandmelder war Samstagnachmittag in einem Zimmer der Intensivstation angegangen: Leintuch, Matratze, eine Karton-Tasse und das Buch der Patientin brannten schon. Die Frau (65) lag im Bett, blieb aber unverletzt. Dr. Wolfgang Hufnagl, Anästhesist auf der Abteilung, griff sofort zum Feuerlöscher und wurde von Pflegekräften sowie Dr. Weilhartner unterstützt. Die Feuerwehr traf kurz darauf ein.

"Die Löschaktion hat vorbildlich funktioniert", dankt der ärztliche Leiter Prof. Friedrich Hoppichler und ist froh, dass andere Patienten zwar auf den Geruch aufmerksam, aber nie gefährdet wurden. Die Frau war alleine im Zimmer. Sieben von insgesamt zehn Intensiv-Betten sind derzeit belegt.

Brandquelle Feuerzeug
Auch die Brandquelle war rasch gefunden: Die Raucherin dürfte mit einem Feuerzeug hantiert haben. Sie leidet an einer echten Grippe, eine Lungenentzündung und Unruhezustände kamen dazu. Die Frau liegt seit einer Woche im Spital und war eigentlich am Weg der Besserung. Dass der Brand Absicht war, glaubt niemand. Die Patientin wurde nach dem Zwischenfall aber in die Doppler-Klinik überstellt. Das Zimmer ist kurzfristig gesperrt. Die Technik wurde nicht beschädigt.

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