So, 17. Dezember 2017

Durch Schweden

13.03.2015 11:26

Assange zu Einvernahme in London bereit

Überraschende Wende im jahrelangen Tauziehen um WikiLeaks-Gründer Julian Assange. Der Australier ist nach den Worten eines seiner Anwälte dazu bereit, in seinem Londoner Exil durch schwedische Staatsanwälte einvernommen zu werden. Schweden fordert seit dem Jahr 2010 die Auslieferung des 43-Jährigen, um ihn zu zwei Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs und der Vergewaltigung zu verhören. Ein Teil der Vorwürfe verjährt im August.

Die schwedische Staatsanwältin Marianne Ny teilte am Freitag mit, dass sie die Anwälte Assanges gefragt habe, ob sie mit dessen Befragung in London und einem DNA-Test einverstanden seien.

Assange befürchtet Auslieferung an die USA
Assange hat sich in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Er befürchtet, dass ihn die schwedische Justiz den USA übergeben könnte, wo ihm eine langjährige Haftstrafe wegen der WikiLeaks-Enthüllungen droht. Seine Anwälte waren zuletzt bis vor das höchste Gericht Schwedens gezogen, um eine Aufhebung des Haftbefehls zu erreichen, scheiterten aber.

WikiLeaks zog Zorn Washingtons auf sich
WikiLeaks hatte mit der Veröffentlichung von Geheimdokumenten zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan sowie der Publikation Zehntausender US-Diplomatendepeschen den Zorn Washingtons auf sich gezogen.

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