Mi, 18. Oktober 2017

Die Zweite Sparkasse

12.03.2015 14:39

Eine Bank für Menschen ohne Bank

Es ist eine Bank für Menschen ohne Bank: Die Zweite Sparkasse richtet auch all jenen ein eigenes Konto ein, die anderswo keines (mehr) bekommen würden. 100 Ehrenamtliche kümmern sich in der Steiermark um unschuldig in Not Geratene.

Das Modell der Zweiten Sparkasse, die über eine Filiale in der Grazer Annenstraße verfügt, liegt voll im Trend. Denn die EU hat kürzlich ja die Parole ausgegeben: „Jeder hat ein Recht auf ein Konto!“ Einziger Unterschied ist, dass es diese Möglichkeit der Hilfe zur Selbsthilfe in der Steiermark bereits seit 2007 gibt.

Insgesamt 100 Ehrenamtliche – die meisten sind pensionierte Sparkassenangestellte – betreuen insgesamt 1400 Menschen; Schuldner, Arbeitslose und all jene, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat. „Sie bekommen von uns ein eigenes Konto, das ihnen einen Neustart auch ins Berufsleben ermöglicht“, betonen die „Projektmotoren“ Oliver Kröpfl und Günther Feldgrill im „Krone“-Gespräch. Die Kunden stammen mittlerweile aus 38 Nationen, der typische Klient ist männlich, 45 Jahre alt und geschieden.

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