Fr, 15. Dezember 2017

Die Zweite Sparkasse

12.03.2015 14:39

Eine Bank für Menschen ohne Bank

Es ist eine Bank für Menschen ohne Bank: Die Zweite Sparkasse richtet auch all jenen ein eigenes Konto ein, die anderswo keines (mehr) bekommen würden. 100 Ehrenamtliche kümmern sich in der Steiermark um unschuldig in Not Geratene.

Das Modell der Zweiten Sparkasse, die über eine Filiale in der Grazer Annenstraße verfügt, liegt voll im Trend. Denn die EU hat kürzlich ja die Parole ausgegeben: „Jeder hat ein Recht auf ein Konto!“ Einziger Unterschied ist, dass es diese Möglichkeit der Hilfe zur Selbsthilfe in der Steiermark bereits seit 2007 gibt.

Insgesamt 100 Ehrenamtliche – die meisten sind pensionierte Sparkassenangestellte – betreuen insgesamt 1400 Menschen; Schuldner, Arbeitslose und all jene, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat. „Sie bekommen von uns ein eigenes Konto, das ihnen einen Neustart auch ins Berufsleben ermöglicht“, betonen die „Projektmotoren“ Oliver Kröpfl und Günther Feldgrill im „Krone“-Gespräch. Die Kunden stammen mittlerweile aus 38 Nationen, der typische Klient ist männlich, 45 Jahre alt und geschieden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden