Fr, 24. November 2017

Verheerende Schäden

12.03.2015 10:40

Südafrika: „Vier Pfoten“ retten Tiere nach Bränden

Die schweren Brände rund um Kapstadt haben verheerende Schäden angerichtet. Auch der Tafelberg-Nationalpark ist betroffen. Für die verletzten Wildtiere hat die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" in Südafrika umgehend ein Nothilfe-Team zusammengestellt. Die Wildtier-Experten arbeiten dabei eng mit den Behörden zusammen.

Mittlerweile wurden die Flammen weitgehend unter Kontrolle gebracht. Somit können sich die Tierschützer – unterstützt von Volontären – auf die Suche nach verletzten Tieren machen. Betroffen sind vor allem Paviane, Schildkröten, Igel, Schlangen, Reptilien, Vögel und Karakale. Fiona Miles von "Vier Pfoten"-Südafrika: "Wir helfen, wo wir können. Gestern haben wir mehrere Paviane mit schweren Brandverletzungen versorgt."

Hunderte Freiwillige helfen bei Tierrettung
Viele Menschen haben die Helfer vor Ort bereits mit Geld- und Sachspenden unterstützt, mehrere haben sich als freiwillige Helfer gemeldet. Miles wendet sich direkt an alle Unterstützer: "Wir raten Privatpersonen dringend davon ab, auf eigene Faust nach verletzten Tieren zu suchen. Hier können die erfahrenen Rettungsteams weitaus mehr ausrichten. Es ist allerdings gut möglich, dass Wildtiere, die durch das Feuer aus ihrem angestammten Lebensraum vertrieben wurden, in bewohntes Gelände flüchten. Vorsicht und Verständnis sind gefragt, die Tiere haben ebenso wie viele Menschen gerade ihr Zuhause verloren."

"Vier Pfoten" geben der Bevölkerung Tipps
Viele Tiere, die dem Feuer entkommen sind, leiden zudem an großem Durst. Miles: "Privatpersonen können helfen, indem sie Wasserschüsseln in ihren Gärten aufstellen. Gesunde Tiere sollte man jedoch in Ruhe lassen und auch den Nationalpark nicht betreten, um die Tieren an ihren Rückzugsorten nicht noch weiter aufzuscheuchen." Die "Vier Pfoten" haben auch eine Sammlung von Sachspenden vor Ort organisiert: Decken, Handtücher, Kopfpölster, Decken, Wasserschüsseln, Verbandszeug, Handschuhe, Tierfutter und Erste-Hilfe-Sets helfen dabei, die verletzten Tiere zu versorgen.

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