Mo, 18. Dezember 2017

Medaillen-Hoffnung

11.03.2015 18:13

Karate-EM: Top Fünf als Pflicht

Bei der kommende Woche stattfindenden Karate-EM in Istanbul geht es für vier Salzburger Vertreter nicht nur um Edelmetall. Der Bewerb stellt zugleich die einzige Qualifikation für die Europaspiele im Juni in Baku statt.

Heute in exakt einer Woche erfährt die Karate-Saison in Istanbul ihren ersten Höhepunkt: Die Europameisterschaft ist zugleich die einzige Qualifikation für die ersten Europaspiele im Juni in Aserbaidschans Hauptstadt Baku. Entsprechend hoch ist der Druck, den sich die Athleten in der Metropole am Bosporus selbst auferlegen. Denn nur die Top Fünf lösen das Ticket für diese Großveranstaltung, die wie die Olympischen Spiele nur alle vier Jahre stattfinden wird. Von einer Pflicht redet Cheftrainer Mandi Eppenschwandtner trotzdem nicht gern: "Das wird eine ganz heikle Aufgabe – in den einzelnen Klassen warten jede Menge Welt- und Europameister!"

Von der finalen EM-Vorbereitung sind die Athleten erst am vergangenen Samstag aus Belek heimgekehrt – Mittwoch geht schon der nächste Flieger in die Türkei. Unter den sechs Österreichern sind vier Salzburger. Zwei haben bei Europameisterschaften schon abgesahnt: Alisa Buchinger, die ihre Erfolgsstory im Vorjahr mit WM-Bronze in Bremen krönte, holte 2011 in Zürich Bronze, ’13 in Budapest Silber. Bei Thomas Kaserer liegt Edelmetall etwas länger zurück: Bronze 2008 in Tallinn und ’09 in Zagreb. Das dritte Ass in „Eppis“ Ärmel ist Stefan Pokorny, wie die Kollegen im Olympiazentrum Rif – er hat bereits mehrfach am Podest gekratzt.

Team-Medaille fehlt noch
Alle drei hoffen natürlich, am Donnerstag über die Poolrunde hinaus zu kommen. Zwei Tage drauf geht es im Halbfinale ans Eingemachte, dazwischen ist Buchinger zusammen mit Bettina Plank, Stephanie Kaup und der zweiten Salzburgerin, Nathalie Reiter, im Damen-Team gefordert. Da fehlt der Nummer zwei der 68-kg-Weltrangliste noch edler Halsschmuck.

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