Di, 17. Oktober 2017

Neue "Sacher"-Chefin

11.03.2015 18:07

Synergie der Generationen

Ihre anfänglichen Bedenken, Salzburg könnte ihr nach Hamburg, Asien, Basel, Zürich und zuletzt Wien zu klein werden, währten nicht lange. "Die Stadt hat mich in kürzester Zeit mit ihrem Charme, ihrer Vielfalt und dem internationalen Lifestyle vom Gegenteil überzeugt. Außerdem wurde ich von den Salzburgern und natürlich von meinen Mitarbeitern mit offenen Armen empfangen", schwärmt Angélique Lassiwe, die nun mit 1. Feber ganz offiziell das Amt der Direktorin im "Hotel Sacher" übernommen hat.

Die Unternehmensphilosophie hat sich die gebürtige Hamburgerin mit französischen und philippinischen Wurzeln aber bereits seit 10 Jahren einverleibt. Nach sechs Jahren im "Hotel Kempinski" in Hamburg und Stationen im "The Pen" in Manila und dem "Teufelhof" in Basel wechselte sie ins österreichische Familien-Unternehmen, wo sie unter anderem als Empfangs-Chefin tätig war. "Familie Gürtler hat mich von Anfang an unterstützt, und mich die letzten drei Jahre mit Management-Trainings im Bayrischen Hof sowie der Ausbildung an der ÖHV-Unternehmer-Akademie, auf dieses Position vorbereitet. Es ist eine große Ehre, dass sie mir das Vertrauen schenkt, eines der besten Leading Hotels der Welt zu leiten", so die 33-jährige, die aber nicht nur jugendliche Frische und Esprit in das luxuriöse Haus an der Salzach bringt, sondern auch viele Ideen.

Einheimische sollen sich auch wohl fühlen
"Man muss von den Buchungsdaten her flexibler sein. Die Zeiten in denen Gäste wochenlang in einem Hotel residierten, sind vorbei." Offen zeigt sie sich vor allem auch den Salzburgern gegenüber. "Die Einheimischen sollen sich, wie auch unser internationales Publikum, im Hotel zu Hause fühlen, selbst wenn sie auch nur auf einen schnellen Kaffee oder einen Drink vorbeischauen!"

Diese Hemmschwelle ist allerdings ohnehin längst überwunden. Denn die Sacher-Bar, mit Patrick Rausch und David Keck hinterm Tresen, ist längst kein Insidertipp mehr, sondern zum beliebten Treffpunkt für Jung und Alt avanciert! Apropos: "Die Synergie zwischen den Generationen ist ein enorm wichtiger Faktor. Die Erfahrung, die mir z.B. unser Maître d’hotel Werner Wanger, der bereits seit 41 Jahren im Haus ist, weitergibt, finde ich in keinem Lehrbuch. Ich könnte seinen Erzählungen stundenlang lauschen", so Lassiwe, die aber ohnedies jeden ihrer 150 Mitarbeiter äußerst zu schätzen weiß. "Nur als Team macht man einen guten Job!"

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