Di, 17. Oktober 2017

Vor F1-Saisonstart

10.03.2015 10:47

Mercedes-Dominanz für Ecclestone kein Nachteil

Eine erneute Saison im Zeichen der "Silberpfeile" würde der Formel 1 nach Ansicht von Bernie Ecclestone nicht schaden. "In der Formel 1 gab es immer Phasen, in denen ein Team dominiert hat. Michael Schumacher hat zum Beispiel ein Jahr nach dem anderen die WM gewonnen", sagte der 84jährige Formel-1-Geschäftsführer in einem Interview vor dem WM-Auftakt am Wochenende in Australien.

In der vergangenen Saison hatten Champion Lewis Hamilton und Vizeweltmeister Nico Rosberg für die "Sternenflotte" 16 der 19 Rennen gewonnen. Auch vor dem neuen WM-Jahr gilt das Werksteam als klarer Favorit. Ecclestone rechnet damit, dass am ehesten Ferrari mit Neuzugang und Ex-Serien-Weltmeister Sebastian Vettel Mercedes Konkurrenz machen kann.

"Natürlich wäre es großartig, wenn wir Ferrari und zwei, drei weitere Teams hätten, die mit Mercedes kämpfen könnten. Aber andererseits: Wenn die beiden Mercedes-Fahrer gegeneinander kämpfen, ist das auch fein", meinte Ecclestone.

Hilfe für kleine Teams lehnt Ecclestone ab
In der Diskussion um weitere Hilfen für die kleineren Teams lehnt der Brite Unterstützung durch Rennställe wie Mercedes oder Ferrari ab. "Nein, nein. Die Leute nehmen an der WM teil, sie kennen die Bedingungen ganz genau, und sie melden sich deswegen an, weil sie denken, dass sie es unter diesen Bedingungen schaffen. Es liegt also an denen und nicht an anderen, ihnen zu helfen", betonte der Brite. Er verwies auf mehr als 900 Millionen Dollar (828,73 Mio. Euro), die anhand der Ergebnisse an die Teams ausgeschüttet würden.

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