Fr, 24. November 2017

Schräg

09.03.2015 18:16

Salzburgs Kunst-Schmankerl

Abseits der gefeierten Kunstwerke lohnt sich ein Spaziergang durch die Stadt: Ob freiwillig oder unfreiwillig, für das Auge gibt es immer etwas. Die "Krone" hat sich auf Spurensuche nach kuriosen Kunstwerken begeben.

Ein Steinlöwe, der in der Riedenburg liebevoll seine Kostüme und Ausstattungen von seinem Besitzer ganz nach dem Motto des Manneken Pis in Brüssel gewechselt bekommt und ein roter Koffer, der schräg auf eine Litfaßsäule am Salzachkai gepflanzt wurde, sind nur zwei der Alltagsschmankerln, die in der Stadt Salzburg kommen und gehen.

Manchmal hängen einige Kunstwerke schon Jahre und bleiben völlig unbeachtet, manchmal wird es auch durchwegs pikant, vor allem bei einem phallusartigen Kunstwerk bei der Berchtoldvilla, der seit Sommer regelmäßig Studentinnen des nahen Uniparks zum Kichern bringt. Dahinter steckt Künstler Walter Meierhofer, der die Rollenbilder von Frau und Mann hinterfragen will.

Objekte stehen seit Jahren ohne Beachtung
Auf der anbei stehenden Tafel haben einige schon ihre Meinung über den "Frauenturm" und "Brachialfeminismus" kundgetan. In der Rudolf Biebl Straße und am Giselakai prangen immer noch die gemalten Kameras an Gebäuden, die vor Jahren optisch sehr täuschend bei einer Kunstaktion aufgebracht wurden. Immerhin bleiben noch Touristen stehen und rätseln über die Bedeutung. Ein Spaziergang mit offenen Augen lohnt sich also, um die Stadt abseits von Mozart und Festung zu erleben – die "Krone" freut sich über die Zusendung weiterer Kunstschmankerl.

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