Sa, 25. November 2017

Fleisch, Milch & Co:

09.03.2015 16:04

Tiroler Produkte bei Konsumenten immer beliebter

Mehrere hundert Produkte umfasst mittlerweile der Warenkorb, der über die Agrarmarketing Tirol vermarktet wird. Die Nachfrage wächst, Regionalität ist für den Konsumenten immer wichtiger. Dementsprechend zufrieden sind die Verantwortlichen mit der Bilanz 2014. Viele Projekte sind auf Schiene, neue Produkte fanden den Weg in die Regale. Auch 2015 sind die Ziele hoch gesteckt.

Egal, ob Fleisch, Wurst, Milch, Eier, Obst, Brot, Honig, Gemüse oder Schnaps – heimische Produkte sind, wie man so schön sagt, einfach der Renner. Einen wesentlichen Anteil daran hat die Agrarmarketing Tirol. 1996 gegründet, setzte man sich zum Ziel, den Standort Tirol hinsichtlich Lebensmittel abzusichern. Mit Erfolg! "Mittlerweile umfasst die Palette, die unter dem Gütesiegel 'Qualität Tirol' steht, bereits mehrere hundert Produkte. Tendenz steigend", freut sich Geschäftsführer Wendelin Juen.

Zahlreiche neue Produkte im Vorjahr

Alleine im Vorjahr ist wieder einiges dazugekommen. "Mit dem Wilden Käser in Kirchdorf wurden im Frühjahr die Weichkäsespezialitäten Großer und Kleiner Stinker umgesetzt. Der Almkäse von der Holzalm ist das erste Lebensmittel mit unserem Gütesiegel aus dem Projekt Almleben, das im Lebensmittelhandel erhältlich ist. Und auch der Apfelsaft oder der innovative Tiroler Schafwolldünger kommen bei den Kunden gut an", zählt Agrarmarketing-Obmann LHStv Josef Geisler einige Beispiele auf.

156 Gastro- und Hotelbetriebe bei Schulterschluss dabei

Auch das Projekt "Bewusst Tirol" habe sich positiv entwickelt. Bereits 156 heimische Gastro- und Hotelbetriebe seien bei diesem Schulterschluss zwischen Landwirtschaft und Tourismus dabei. "Wichtig ist, dass vom Bauern bis hin zum Konsumenten Zufriedenheit herrscht", sind sich Hans Plattner, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Hörtnagl, und Viktor Pischl, Obmann der Tiroler Vieh Marketing, einig.

Heuer stehen Speisefische im Mittelpunkt

Speziell forciert wird 2015 das Projekt "Speisefische". "Der erste Betrieb hat bereits Fische eingesetzt, zwei weitere sind in der Genehmigungsphase und sieben in Planung", verrät Juen. Beim Kalbli setze man auf das Veredeln zu Gulasch und Burger. Freuen dürfe man sich u.a. auch auf Jahrlingswurst, Hofschweinschinken und neue Käsesorten.

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