Di, 12. Dezember 2017

Bei Firma gekündigt

08.03.2015 17:32

Selbstständigkeit als Therapie

Tour-de-France-Sieger Alberto Contador war schon da, auch Olympiasieger Fabian Cancellara. "Viele Profi-Teams zählen zu meinen Kunden – aber auch normale Touristen", sagt Andreas Suppan stolz. Seit drei Jahren ist das Rad-Geschäft des Pergers eine Top-Adresse in puncto Sport auf Gran Canaria.

35100 lautet seine Postleitzahl und nicht mehr wie früher 4320 für Perg. Auch braucht er keinen Anzug mehr, sondern trägt nur noch Shorts und T-Shirt oder gleich das Rad-Outfit, wenn er in die Arbeit geht. "Ich hab' alles verkauft - das Haus, die Autos", sagt Andreas Suppan und blickt zurück. Im Jänner 2011 kündigte er seinen Job im Top-Management der Firma Habau, nachdem der Bauingenieur wegen mehrerer Bandscheibenvorfälle ständig Schmerzen hatte.

"Konnte nicht einmal mehr Rasenmähen"
"Ich hatte beim Stehen und Gehen Probleme, konnte nicht einmal mehr Rasenmähen", erinnert sich der heute 51-Jährige, der im September 2011 mit zwölf Kisten und seiner Lebensgefährtin nach Gran Canaria übersiedelte, seit Februar 2012 auf der kanarischen Insel ein Rad-Geschäft betreibt, das durch Innovationen punktet. Die hochtechnischen Räder der Marke Specialized seien sehr gefragt, erzählt der Perger, dessen Shop "Cyclo Canaria" sogar ausgezeichnet wurde. Er selbst arbeitet "von früh bis spät": "Die Beschwerden sind aber weg."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden