Mo, 20. November 2017

Erneute Sichtung

06.03.2015 09:57

Bär überrascht 15-jährige Tschechin bei Ausflug

Ein Braunbär in der Region um Lundenburg/Bøeclav lässt im Dreiländereck die Alarmglocken schrillen: Eine Reiterin ist nahe der tschechischen Metropole an der Grenze auf das Tier getroffen. Es war nicht das erste Mal, dass sich "Meister Petz" in der Region zeigte: Die letzte Sichtung fand erst vor zwei Jahren statt.

Es war eine aufregende Begegnung mit dem in diesen Breiten ungewöhnlichen Wildtier, die schlussendlich aber glimpflich ausgegangen ist: Bei einem Reitausflug scheute plötzlich das Pferd einer Tschechin – ein Braunbär hatte sich am Wegesrand aufgebaut. Die Jugendliche konnte sich aber im Sattel halten und suchte das Weite.

Bevölkerung soll sich scheuen Bären nicht nähern
Die Mutter der völlig verängstigten 15-Jährigen verständigte die Forstbehörde, so der tschechische Nachrichtendienst idnes.cz.
In Tschechien und der Slowakei ist die Bevölkerung alarmiert, sich bei einer Begegnung mit dem an sich scheuen Tier diesem nicht zu nähern.

Tiere finden bei uns keine idealen Voraussetzungen
Im Weinviertel war von Warnungen noch nichts zu hören. Trotzdem: Vergleichsweise kleine Flüsse wie die March stellen für "Meister Petz" keine Barriere dar, wie Forstexperten erläutern. Die letzte Bärensichtung jenseits der March gab es vor zwei Jahren, auf österreichischer Seite 2012 bei Hohenau und zuvor im Jahr 1984.

Die steigende Population in Mähren dürfte Jungtiere nun vermehrt dazu treiben, bei der Suche nach eigenen Revieren weite Strecken zurückzulegen. Unsere agrarisch dominierte Kulturlandschaft biete jedoch auf Dauer kein ideales Besiedlungsgebiet, heißt es.

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