Sa, 25. November 2017

Play-offs starten

05.03.2015 16:52

Motto für die Caps: Nagelt die Teufel an die Wand

Die Capitals starten bei Fehervar in die Viertelfinal-Serie – mit Fraser, neuem Optimismus und ganz ohne Druck.

"Ein Super-Sieg gegen Zürich im August?! Das interessiert jetzt nur hier, aber sonst auf der ganzen Welt keinen Menschen. Im Eishockey zählen der März und der April – nichts anderes." Willkommen im Play-off!

"Es wird harte Arbeit, kein Zauber"
Jim Boni stellt klar, dass für ihn jetzt die Saison beginnt. 54 Spiele sind absolviert, alles egal. Die Videos – während sich seine Cracks beim Bowling noch einmal einschworen – studierte der Caps-Coach dann aber doch. Fehervar rauf und runter. Ohne viel Beunruhigendes zu finden: "Sie sind der Favorit, haben eine Euphorie. Aber wir sind mehr als nur bereit. Es wird harte Arbeit, kein Zauber." Die üblichen Phrasen.

Klar, das Sturm-Duo Sarauer/Banham ist gefährlich. Weshalb Caps-Goalie Zaba vor Strafen, ihrem Powerplay warnt. Auch der Hexenkessel in der kleinen, lauten "Old-School-Halle" (O-Ton-Boni) kann ein Faktor werden. "Aber auch ein Spaß sein", so Boni. "Wir haben keinen Druck."

Caps-Captain: "Wir haben viel neue Energie"
Einige "Experten" lassen die Caps die Best-of-7-Serie schon in fünf Spielen verlieren. "Die Artikel picken in der Kabine an der Wand", grinst Motivator Boni, um Ungarns Teufel an die Wand zu nageln. Kapitän Ferland ist optimistisch: "Wir haben viel neue Energie. Uns taugt das physische Spiel. Jetzt wird’s ruppiger, härter, lässt keiner mehr eine Sekunde locker."

2010 siegten Caps im Viertelfinale
Auch nicht Verteidiger Fraser, der am Donnerstag trotz Jochbein-Verletzung mit Gitterhelm trainierte, aber beim Start dabei ist. "Wir haben viele Spieler, die so ticken", nickt Boni. "Jeder stellt sich der Herausforderung." Die die Wiener schon einmal meisterten: Im Viertelfinale 2010 siegten die Caps 4:1. Diesmal wird es spannender.

Wobei die Boni-Cracks "Hilfe" bekommen: Ab sofort gibt es kein Penaltyschießen mehr, wird bis zur "sudden victory" gespielt. Für Wiens Penalty-Nieten sicher kein Nachteil.

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