Mo, 18. Dezember 2017

Harnik-Klub kriselt

05.03.2015 12:05

Stevens bei Stuttgart vor Aus - folgt "Ex-Bulle"?

Nur ein Erfolg im Krisenduell gegen Hertha BSC am Freitag kann Trainer Huub Stevens beim VfB Stuttgart wohl im Amt halten. Nach sieben sieglosen Liga-Runden in Folge ist der Druck auf den Niederländer bei seiner zweiten Rettungsmission im Schwabenland immens. Noch dazu sorgen Spekulationen über seinen bereits fest stehenden Nachfolger für Aufsehen.

Stevens misst der Auftaktpartie der 24. Bundesliga-Runde keine besondere Bedeutung zu. "Danach kommen noch zehn Schicksalsspiele", sagte der ehemalige Meistertrainer von Salzburg (Titel 2010) gewohnt gut gelaunt am Mittwoch. Für den im November als Retter geholten 61-Jährigen ist dennoch klar: "Je weniger Spiele du hast, desto schwieriger ist es, wenn du da unten stehst."

Kommt Ex-Leipzig-Trainer Zorniger?
Selbst im Falle des ersten Heimsieges seit September würde der VfB aufgrund des klar schlechteren Torverhältnisses hinter dem 17. Freiburg bleiben. Schon vor dem Anpfiff geisterten auch mögliche Nachfolger von Stevens durch die Branche. Ralf Rangnick, Ex-Stuttgart-Trainer und inzwischen Sportdirektor bei Red Bull, betonte die Fähigkeiten des erst kürzlich von ihm in Leipzig entlassenen Alexander Zorniger.

Dutt: Rangnick "respektlos"
Prompt vermeldete die "Bild"-Zeitung, dass dessen Engagement spätestens im Sommer fix werde. Zorniger könnte jedoch auch schon nach dem Hertha-Spiel übernehmen. VfB-Sportvorstand Robin Dutt ärgerte sich indes über die Aussagen von Rangnick und bezeichnete diese als "respektlos".

Gegen den Tabellen-14. aus Berlin kann Stevens auf fast alle Profis zurückgreifen. Aufgrund einer Sperre fehlt ÖFB-Teamspieler Martin Harnik, der nach seinem Ausschluss beim 1:1 in Hannover eine Zwangspause von zwei Spielen ausfasste. Harnik führt mit seinen fünf Saisontoren immerhin die interne Torschützenliste an.

Die Hertha muss auf ihren Topangreifer Julian Schieber verzichten, der wegen eines Knorpelschadens im Knie am Mittwoch operiert wurde. Die Berliner haben ihrerseits zwei Siege in den jüngsten acht Spielen zu Buche stehen. Beide gelangen unter Neo-Coach Pal Dardai. Der Ungar setzt im Unterschied zu Vorgänger Jos Luhukay auf den Ivorer Salomon Kalou. Der traf zuletzt beim 1:0 über Augsburg.

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