Mi, 13. Dezember 2017

1:2 gegen Sturm

04.03.2015 08:20

Austria: Großem Frust folgt totale Ratlosigkeit

Nach 94:33 Minuten erstarrte Austria-Trainer Gerald Baumgartner in Graz zur Salzsäule – gerade hatte Simon Piesinger das 2:1-Siegestor für Sturm erzielt. Aus Abseitsposition, was zur derzeitigen Misere am Verteilerkreis perfekt passt. Vorm Derby am Sonntag sind bei Violett alle ratlos: Sportchef, Trainer, Fans.

Okay, zumindest die von Baumgartner zuletzt in Wr. Neustadt angeprangerte fehlende Einsatzbereitschaft war den Austrianern in Graz nicht vorzuwerfen gewesen – aber das ist ohnehin etwas, was man von einem Fußballprofi immer verlangen sollte, nicht besonders erwähnt werden müsste, wie auch Sportchef Franz Wohlfahrt bestätigte: "Die Moral war okay, das sollte aber ohnehin immer so sein."

Wohlfahrts Sorgen sind auch andere: Dritte Auswärtsniederlage im Jahr 2015, damit gehen die Diskussionen um Baumgartner weiter – denn die Punkte und die Tabelle lügen nicht. Und nur das zählt letztendlich.

Schicksalhafte Niederlage
Baumgartner kann diesmal mit dem Schicksal, sprich dem Abseitstor, hadern, auch damit, dass die Austria die letzten fünfzehn Minuten in Unterzahl agieren musste, da der verletzte Larsen nicht ersetzt werden konnte, das Austauschkontigent bereits erschöpft war: "Diese Niederlage passt zu unserer Situation, wennst in der Kistn bist, verlierst du durch zwei Standardsituationen und einen Abseitstreffer "

Sonst konnte er seiner Mannschaft nichts vorwerfen: "Die Burschen haben alles reingeworfen, ich habe weiter einen Super-Draht zu ihnen, das hat man in Graz gesehen – sonst wären wir anders aufgetreten."

"Sind nicht vom Glück verfolgt"
Was Daniel Royer bestätigte: "Wir sind einfach nicht vom Glück verfolgt. Die Spieler gehen aber davon aus, dass Baumgartner bleibt", meinte er. Allerdings wissen alle: Sonntag ist die Austria zum Siegen verdammt. Es gibt sicherlich angenehmere Situationen für einen Trainer – besonders vor einem brisanten Duell gegen den Erzrivalen.

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