Fr, 15. Dezember 2017

Auch Steirer an Bord

04.03.2015 21:16

250 Fluggäste schrammten an Katastrophe vorbei

Bei der Landung ihres Flugzeuges in Nepal sind am Mittwoch fast 250 Passagiere nur knapp einer Katastrophe entkommen. Einer der Reifen setzte laut dem Chef der zivilen Luftfahrtbehörde des Himalaya-Landes neben der Rollbahn auf und platzte. Der Airbus kam mit der Nase am Boden neben der Landebahn zu stehen. Es gab nur vier Leichtverletzte.

Die Maschine der Turkish Airlines war auf dem Weg von Istanbul in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu. "Der erste Landeversuch schlug wegen schlechter Sicht fehl. Der zweite Versuch konnte erst nach einer fast einstündigen Pause begonnen werden", sagte der Manager des Tribhuwan International Airport in Kathmandu.

Unglücksflieger blockierte Landebahn
Diese Landung sei dann sehr holprig gewesen. Der Airbus schlitterte Hunderte Meter im Gras und blieb vornübergekippt liegen. Etwa 40 internationale Flüge erhielten danach keine Landeerlaubnis auf dem einzigen internationalen Flughafen Nepals, da der Unglücksflieger im Weg stand.

Passagiere sagten nach dem Aussteigen, es sei wahnsinnig nebelig gewesen. Beim Aufsetzen hätten sie einen großen Krach gehört. "Taschen fielen aus der Gepäckablage und verletzten einige Menschen", sagte Dikesh Malhotra. Nach einigen Minuten sei Rauch in die Kabine gedrungen. "Das hat die Panik noch verdoppelt."

Immer wieder Zwischenfälle am Flughafen von Kathmandu
Auf dem Flughafen von Kathmandu kommt es häufig zu Zwischenfällen. Erst im vergangenen Jahr fing eine Maschine einer indischen Airline kurz nach der Landung Feuer. Zuvor hatte Nepal ein Landeverbot für schwere Flugzeuge verhängt, weil die Landebahn durch den Monsunregen Risse bekommen hatte.

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