Di, 21. November 2017

Hypo-Desaster

03.03.2015 15:02

Muss Land Tirol 160 Millionen Euro zahlen?

"Das ist eine schwierige Situation für das Land Tirol und die Hypo Bank!" Mit diesen Worten reagierte LH Günther Platter nun auf die neuen Entwicklungen bei der Hypo Alpe Adria. Eine Situation, die für Tirol teuer werden könnte!

Finanzminister Schelling will ja keine weiteren Steuergelder in die marode Bank investieren. Jetzt könnte für die 1,2 Milliarden Euro die Solidarhaftung der Landes-Hypos schlagend werden. "Im schlimmsten Fall kostet uns das bis zu 160 Millionen Euro", erklärte Hypo-Aufsichtsratschef Wilfried Stauder. Platter kündigte an, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen.

Sondersitzung der Ländechefs

LH Günther Platter informierte am Dienstag gemeinsam mit Hypo-Tirol-Bank-Aufsichtsrat-Vorsitzendem Wilfried Stauder sowie Vorstandsmitglied Johann Peter Hörtnagl die Landesregierung über mögliche Auswirkungen der Entwicklungen rund um die Hypo-Alpe-Adria. Für ihn ist das Milliarden-Desaster dieser Bank eine unfassbare Misswirtschaft, die auf ein Versagen der Politik in Kärnten zurückzuführen ist. Dies gab er nach einer Sondersitzung der Landesregierung zu diesem Thema bekannt. Bei der am Mittwoch folgenden Sondersitzung der Landesfinanzreferenten wird der Tiroler Landeshauptmann für eine gemeinsame Allianz der anderen acht Bundesländer und ihrer Hypobanken eintreten: "Das Land Kärnten darf nicht aus seiner Verantwortung entlassen werden."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden