Do, 23. November 2017

Totaler Abverkauf

04.03.2015 06:08

Hypo verscherbelt sogar diesen Schrott-Mazda

Um die riesigen Milliardenlöcher zu stopfen, verscherbelt die Hypo bekanntlich alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Auf einer eigens für diesen Zweck eingerichteten Website kommen Baufahrzeuge ebenso unter den Hammer wie Motorräder, sündteure Autos und Luxusjachten. Zu haben sind dort aber auch kurios anmutende Vehikel: heruntergekommene Gabelstapler, betagte Motorboote oder schrottreife Autos wie dieser Mazda 3, der geschenkt noch zu teuer wäre.

Die Hypo-Abbaugesellschaft Heta Asset Resolution verkauft via "Alpe Adria Asset Platform" seit Mai 2013 Objekte, die als Sicherheiten für geplatze Kredite angenommen wurden (siehe auch Stoy in der Infobox). Schnäppchenjäger finden auf der Website nicht nur Wracks wie den für 2.333 Euro ausgelobten Mazda, sondern auch andere Kuriositäten.

Wie etwa einen völlig verdreckten Gabelstapler für 1.800 Euro, einen ähnlichen Stapler für 2.600 Euro oder Mini-Motorboote (Preis nur auf Anfrage). Am anderen Ende der Preisskala findet sich zum Beispiel eine Motorjacht, die trotz ihrer 27 Meter Länge mit einem Rufpreis von 3.990.000 Euro doch hoffnungslos überteuert wirkt.

Bisher rund 50 Millionen Euro Einnahmen
Mit dem Verkauf der verpfändeten Objekte, die sich hauptsächlich in Ost- und Südosteuropa befinden, hat die Hypo-Abbaugesellschaft inzwischen mehr als 50 Millionen Euro eingenommen. Seit August 2014 werden zudem Immobilien über die Plattform angeboten, derzeit sind es etwa 200.

Bisher wurden rund 1.800 mobile Vermögenswerte offeriert und etwa 1.400 verkauft. Dadurch habe einem Heta-Sprecher zufolge die Höhe der Vermittlungsprovisionen für externe Vermittlerdienste "kräftig reduziert" werden können.

Alle Objekte würden vor dem Verkauf durch unabhängige Gutachter bewertet, hieß es. Basierend auf dem Bewertungsprozess sowie umfangreichen Marktstudien werde dann der Preis festgelegt.

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