Di, 21. November 2017

Nothilfe

02.03.2015 20:13

Essensmarken und Gratis-Strom für ärmste Griechen

Die linksgeführte griechische Regierung hat am Montag einen ersten Gesetzesentwurf mit Maßnahmen zur Armutsbekämpfung beschlossen. Aus einem Regierungsdokument geht hervor, dass es für die besonders Armen kostenlosen Strom, Mietbeihilfen und Essensmarken geben soll.

Die Regierung habe sich zum Ziel gesetzt, den Kurs zum "kompletten sozialen Desaster" zu stoppen, heißt es in dem Dokument. Mit dem ersten Gesetzesentwurf, den die Regierung dem Parlament vorlege, soll demnach der "humanitären Krise" Einhalt geboten werden.

Der Plan sieht unter anderem vor, dass Haushalte, die ihre Stromrechnungen nicht begleichen können, in diesem Jahr bis zu 300 Kilowattstunden kostenfrei bekommen.

Essensmarken für 300.000 Menschen
Bis zu 30.000 Haushalte sollen außerdem eine monatliche Mietbeihilfe zwischen 70 und 220 Euro erhalten. Essensmarken sind für 300.000 Menschen vorgesehen. Vorrang hätten Familien mit kleinen Kindern, Arbeitslose und Arme, wie es in dem Dokument heißt.

2014 lag die Arbeitslosenrate in Griechenland nach amtlichen Angaben bei 26,4 Prozent, die Armutsrate bei 23,1 Prozent.

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