Sa, 16. Dezember 2017

Copa Cagrana

03.03.2015 00:16

Meeres-Strand statt alter Party-Hütten

Meeresfeeling, Sandburgen, Liegestühle und bunte Drinks mit Schirmchen und Strohhalm: Norbert Weber wälzt wieder große Pläne für die Copa Cagrana. Seine Idee: Jene abgebrannten und teils desolaten Partyhütten sollen weg und in einen riesigen Sandstrand mit gastronomischem Beiwerk verwandelt werden.

"Die Gemeinde verweigert uns ja die Reparaturen oder den Wiederaufbau der Lokale. Ein Strand wäre die einfachste Lösung", meint der Generalpächter. Dazu stellt sich Weber einen Spitzenkoch vor, der die sonnenhungrigen Gäste mit Gaumenfreuden versorgt. "Mit einem Partner für hochwertige Kulinarik bin ich derzeit in Verhandlung." Angepeilter Start: Mitte Mai.

Generalpächter ficht Räumung an
Es könnte Webers letzte Saison an der Neuen Donau sein. Laut Bezirksgericht müsste der Geschäftsmann die Copa Cagrana wegen Verwahrlosen räumen. Dagegen hat er jetzt berufen. Und das verschafft Zeit.

Martin Jank vom Gewässermanagement rechnet mit einem endgültigen, zweitinstanzlichen Urteil des Landesgerichts in frühestens sechs Monaten. Das Verfahren könnte sich aber auch eieinhalb Jahre hinziehen.

Wie berichtet, verfügt die Stadt Wien über einen eigenen Bereich auf der Flaniermeile. Dort will sie zwei Hütten abreißen und durch moderne, hochwassersichere Restaurants ersetzen. Kosten: 2 Millionen Euro. "Der Baustart folgt demnächst. Wir stehen kurz vor der Vergabe", so Jank. Die Lokale sollen im Juni in Betrieb gehen.

Große Pläne für die Sommersaison
Somit ist klar: Es wird diesen Sommer eine Copa, wenngleich vielleicht eine Copa "light" geben. Weber ist noch immer bereit, sich für eine Millionenablöse sofort zurückzuziehen. "Ich könnte in die Brigittenauer Bucht übersiedeln und dort was Neues aufbauen." Doch da spielt die Gemeinde – verständlicherweise – nicht mit. Die Stadt hofft auf ein schnelles und positives Urteil des Berufungsgerichts. Das jahrelange Tauziehen um das prominente Areal wäre mit einem Schlag beendet.

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