Sa, 18. November 2017

Mann gestochen

02.03.2015 13:48

Experte kritisiert „Schwarzmarkt für Skorpione“

In Vorarlberg hielt ein 32-Jähriger wie berichtet unerlaubterweise Skorpione in einem Terrarium. Der Mann stürzte darauf und wurde von einem Deathstalker, einem der giftigsten Tiere der Welt, gestochen. Er liegt auf der Intensivstation, wird beobachtet. Die "Krone" fragte bei Heinz Hubmann, einem steirischen Sachverständigen für Reptilien und Gifttiere, nach.

Hubmann beschäftigt sich seit 40 Jahren mit Schlangen und Skorpionen.

"Krone": Was passiert bei einem Skorpion-Stich?
Heinz Hubmann: Das Tier handelt aus einer Abwehrreaktion heraus, denn normalerweise nutzt es sein Gift nur als Verdauungssekret beim Fressen seines Opfers. Und das sind in freier Wildbahn Insekten.

"Krone": Was raten Sie nach einer derartigen Attacke?
Hubmann: Nicht in Panik zu geraten, denn bei dem Gift kommt es darauf an, ob der Mensch allergisch darauf reagiert. Das ist wie bei Bienen oder Wespen. Aber man sollte sofort einen Arzt aufsuchen.

"Krone": Wie viele Leute halten Skorpione in den eigenen vier Wänden?
Hubmann: Alleine in der Steiermark werden es 600 sein.

"Krone": Wo bekommt man diese lebensgefährlichen Tiere her?
Hubmann: Auf Messen in Deutschland oder auf dem Schwarzmarkt.

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