Sa, 18. November 2017

Wirbel um Superstar

02.03.2015 14:06

Lionel Messi unter Betrugsverdacht

Neuer Finanzskandal rund um Barcelona-Star Lionel Messi: Nach den Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung ist der Argentinier nun erneut ins Visier der spanischen Polizei geraten. Wie der "Spiegel" berichtete, sollen bei Benefizspielen mehrere Millionen Dollar, die an wohltätige Organisationen hätten gespendet werden sollen, in die Tasche von Messi geflossen sein.

Laut "Spiegel" gebe es Zeugenaussagen und Unterlagen, die den Verdacht erhärten. Konkret geht es um sechs Benefizspiele der "Freunde Messis", die zwischen 2012 und 2013 in Peru, Kolumbien und den USA stattfanden. Ein Teil der Einnahmen sollte über die Leo-Messi-Stiftung Flüchtlingen in Syrien und schwer kranken Kindern in Argentinien zugutekommen.

Die Frage, ob das Geld wirklich dort ankam, wird derzeit von einer Sondereinheit der spanischen Guardia Civil geklärt. Eine zentrale Figur in der Finanzaffäre spielt Guillermo Marin. Er ist argentinischer Sportveranstalter und ein guter Freund von Messis Vater Jorge, der ebenfalls wegen Steuerhinterziehung unter Verdacht steht. Er verkaufte die Rechte an den Benefizspielen.

Dubioser Geldtransfer in die Karibik
Zeugen sollen nun bestätigen, dass nur 1,3 Millionen Dollar für die "Freunde Messis" auf ein Bankkonto in der Karibik geflossen seien. Bei den Spielen wurden aber sogar 7,9 Millionen Dollar umgesetzt. Messi selbst beteuert, dass er kein Geld erhalten habe.

Nicht zum ersten Mal ist der Barcelona-Star in eine Finanzaffäre verwickelt. Seit Juni 2013 wird gegen Messi und seinen Vater Jorge wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Ein Prozess könnte dieses Jahr stattfinden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden