Sa, 25. November 2017

Protest verworfen

01.03.2015 13:08

Jetzt fix! Rapids Fan-Sektor gegen Altach gesperrt

Jetzt ist es endgültig fix! Beim Bundesliga-Spiel zwischen Rapid und Altach am kommenden Mittwoch im Wiener Happel-Stadion bleibt der Heimfan-Sektor geschlossen. Denn Rapid zog am Sonntag den Protest gegen die vom Senat 1 der Bundesliga ausgesprochene Sanktion zurück – damit tritt das Urteil in Kraft.

Außerdem ist den Rapid-Anhängern gegen die Vorarlberger laut Bundesliga "die Mitnahme und Verwendung von Fahnen, Doppelhaltern, Trommeln, Megaphonen, Plakaten und Transparenten sowie das Anbringen eines Vorsängerpults im gesamten Stadion untersagt. Erlaubt sind lediglich Bekleidungsstücke, die auf eine Heimfan-Zugehörigkeit hinweisen, wie Kopfbedeckungen (Mützen, Kappen), Oberbekleidungen oder Schals."

Jahrestickets für die Sektoren C und D verlieren ihre Gültigkeit, betroffene Rapid-Abonnenten können aber Karten um den Einzelpreis von 15 Euro im zweiten und dritten Rang des Sektors A erwerben. Der Familienbereich wird für das Altach-Match in Sektor F (erster Rang) verlegt. Die wenigen mitreisenden Altach-Fans werden in einem eigenen Bereich im Sektor B untergebracht.

Protest Rapids verzögerte Bestrafung
Nach den Ausschreitungen im Derby gegen die Austria im vergangenen November war Rapid unter anderem zu einer Sperre des Heimfan-Sektors für ein Match verdonnert worden - allerdings bedingt. Schlagend wurde die Strafe durch den Einsatz von Pyrotechnik vor zwei Wochen gegen Ried. Ursprünglich hätte die Sperre schon gegen Sturm Graz durchgeführt werden müssen, verzögerte sich dann aber durch den Protest Rapids.

"Erfolgsaussichten gegen Null"
Nun entschlossen sich die Hütteldorfer "nach eingehender juristischer Prüfung", wie es am Sonntag hieß, ihren Protest zurückzuziehen. Vereinsjurist und Vizepräsident Nikolaus Rosenauer meinte dazu: "Da es unbestritten ist, dass beim Match gegen Ried in großer Anzahl rechtswidrig Pyrotechnik verwendet wurde, gehen die Erfolgsaussichten bei einem Protest gegen die Sperre des Heimfan-Sektors gegen Null."

Unabhängig vom Urteil wegen der Ried-Partie läuft übrigens ein weiteres Verfahren der Bundesliga gegen Rapid, weil Anhänger der Hütteldorfer auch gegen die Admira vor einer Woche Bengalen zündeten. Am Samstag gegen Sturm brannte im Rapid-Sektor nur ein Feuerwerkskörper, dafür setzten die Sturm-Fans zahlreiche Bengalen ein. Laut Wiener Polizei wurden "einige Anzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz" erstattet.

Jetzt gibt’s einen Runden Tisch
Das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen durch Fans der Grün-Weißen kam Rapid in den vergangenen Jahren teuer zu stehen. Deshalb lädt der Rekordmeister am kommenden Mittwoch zu einem Runden Tisch, an dem Vertreter von Exekutive, Magistrat, Bundesliga und Fans teilnehmen. Laut Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek werde dabei diskutiert, "wie man im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten eine Lösung finden kann".

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden