Di, 21. November 2017

Auf Intensivstation

27.02.2015 18:06

32-Jähriger von giftigem Skorpion gestochen

Dieser Sturz hätte schwere Folgen haben können: Ein 32-jähriger Vorarlberger ist am Donnerstagnachmittag in seinem Zimmer in Dornbirn von einem sogenannten Deathstalker, einem der giftigsten Skorpione der Welt, gestochen worden. Dem Mann war zuvor schwindlig geworden, er stürzte und beschädigte dabei eines seiner vier Terrarien. Der 32-Jährige wurde sofort ins Spital gebracht, er weist bislang glücklicherweise keine Vergiftungssymptome auf. Ihn erwartet allerdings eine Anzeige - denn Skorpione durfte der Mann gar nicht halten.

Gegen 16 Uhr wurde dem Mann offenbar aufgrund von Kreislaufbeschwerden schwarz vor den Augen und er sackte zusammen. Dabei stürzte der 32-Jährige so unglücklich, dass eines seiner insgesamt vier Terrarien zu Bruch ging. Der Bewohner des beschädigten Behältnisses war jedoch kein Geringerer als einer der giftigsten Skorpione weltweit, ein Gelber Mittelmeerskorpion, auch "Deathstalker" genannt. Das Spinnentier ist auch für den Menschen sehr gefährlich, für ein Kind kann ein Stich sogar tödlich enden.

Mann wird auf Intensivstation überwacht
Als der Mann am Boden lag, kam es, wie es wohl kommen musste - der Skorpion stach zu. Der 32-Jährige wurde von der Rettung sofort ins Krankenhaus Dornbirn eingeliefert, wo er vorsorglich auf die Intensivstation gebracht wurde und seither überwacht wird. Bislang konnten aber keine Anzeichen einer Vergiftung festgestellt werden - Glück im Unglück für den Mann mit Faible für exotische Tiere.

Doch genau dieser Hang zu den gefährlichen Spinnentieren wird dem 32-Jährigen nun eine Anzeige einbringen. Denn der Tierhalter besitzt gar keine Bewilligung für die Haltung von Skorpionen - der Mann hatte insgesamt vier von ihnen in seinem Zimmer - und wird wegen Übertretung nach dem Landessicherheitsgesetz angezeigt.

Der entkommene Skorpion konnte von Spezialisten eingefangen werden, die weitere Unterbringung der insgesamt vier Spinnentiere wird laut Polizei gemeinsam mit der Stadt Dornbirn organisiert.

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