Mo, 20. November 2017

Aliens & das 3. Auge

27.02.2015 12:01

Bei „So denkt Österreich“ geht‘s übersinnlich zu

In der vierten Folge von "So denkt Österreich" wird's dieses Mal übersinnlich: Da wird schon mal über das dritte Auge sinniert, mit Tieren gesprochen oder von Alien-Sichtungen berichtet. Und dann gibt es noch Lollo Lusa, die immer noch traurig über den Tod von Jörg Haider ist...

Helena hat gerade ihren Nachtdienst als Reinigungskraft beendet und protestiert gegen die Allmacht der Politiker, die sich ständig ihr Gehalt erhöhen würden. "Doch keiner traut sich, auf die Straße zu gehen, jeder hat dann Angst, dass er die Arbeit verliert." Sie selbst ist froh, dass sie bereits 50 Jahre ist und in sieben Jahren in Pension gehen kann.

Viel Liebe wartet hinter der Tür von Ferdinand und Christine. Trotz der 32 Jahre Altersunterschied sind die beiden seit fünf Jahren glücklich miteinander. Ferdinand hat eine esoterische Ader, legt gerne Karten und glaubt, er könne über sein drittes Auge mit Tieren sprechen, etwa mit den Hasen, die das Paar hält. Energie-Mandalas hübschen die Wohnung auf, denn sie wurden mit positiven Farben handgemalt. Der große Traum von Christine ist ein Urlaub am Meer, denn sie hat das Meer noch nie gesehen. Ferdinand checkt gerade die Prospekte und zieht ein Zypern-Reise für 99 Euro in Betracht.

Das Ehepaar Edith und Ernst hinter der nächsten Türe hat schon einen langen Weg gemeinsam zurückgelegt, sie feiern heuer ihren 58. Hochzeitstag. Doch Edith sagt, dass es nach so langer Zeit nicht mehr die große Liebe, sondern "Gewohnheit" sei. Er sieht das nicht unbedingt so, kann sich noch an den ersten Kuss erinnern. Sie nicht. Doch auch, wenn sie sich nicht bei allem einig sind – damals in der Steiermark, da haben sie Außerirdische gesehen.

Lollo Lusa wiederum ist gerne fröhlich, doch es gibt viele Sachen, die sie traurig machen. Beispielsweise, als damals "Haider gestorben ist, war das schrecklich. Der Unfall auf der Straße, das war schrecklich."

Eine der Türen dieser Folge führt ins Atelier des Malers Heribert. Der gewährt Einblicke in seine Arbeit und meint, dass "die Enttäuschung, der Misserfolg der eigentliche Motor der Arbeit ist". Dem Künstler fällt in letzter Zeit vermehrt auf, dass der heutigen Gesellschaft Muße- und Ruhezeiten fehlen würden. Die Politiker ruft er auf, "Dinge zu tun, die vielleicht etwas unpopulär" sind.

Alle Folgen in ganzer Länge gibts auf ATV.at/oesterreich zu sehen!

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