Fr, 15. Dezember 2017

FP bemüht Ministerin

27.02.2015 09:42

Helle Aufregung um Drogen auf Skikurs

Später Drogen-Alarm an einer Schule in Eisenstadt: Auf einem Skikurs vor fast einem Jahr sollen Jugendliche Cannabis konsumiert haben, der Drahtzieher wurde heimgeschickt. Nun hat die Causa ein politisches Nachspiel. In einer parlamentarischen Anfrage ans Bildungsministerium fordert ein FP-Mandatar Aufklärung.

Nach Zell am See (Salzburg) ging es für etliche Schüler der HTL Eisenstadt im März 2014. In der Skiwoche soll es laut FP zu "exzessivem Haschisch-Missbrauch" gekommen sein. Klassenkameraden hätten demnach den penetranten Gestank bemerkt. Erst nach einiger Zeit sei eine große Menge an Haschisch im Besitz von Schülern gefunden worden, heißt es weiter.

56 Fragen an Bildungsministerin
"Wie viele Tage wurde Haschisch-Rauch auf dem Gang wahrgenommen?" "Wie viel Gramm Suchtmittel wurden wann sichergestellt?" Insgesamt 56 Fragen stellt nun FP-Nationalrat Walter Rosenkranz an Bildungsministerin Heinisch-Hosek. Manche davon zielen direkt auf den HTL-Direktor, den früheren Landesschulratspräsidenten und sogar auf den Landeshauptmann ab. Dahinter vermuten Polit-Beobachter einen weiteren "Racheakt" eines FP-Politikers – 2012 hatte der Lehrer die HTL verlassen müssen, seither kämpft er gerichtlich gegen die Entlassung.

Für Direktor Stefan Wagner haben Lehrer und Behörde richtig reagiert. "Wir haben strikte Vorgaben, die eingehalten wurden. Der Besitzer von Drogen musste heimfahren, die Eltern wurden informiert." Wagner betont, dass es sich lediglich um eine geringe Menge Cannabis gehandelt habe. Haschisch geraucht worden sei auf dem Skikurs nicht.

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