Mi, 18. Oktober 2017

Wir klären auf!

26.02.2015 18:09

Verwirrung um Vorzugsstimmen bei Gemeinderatswahl

In 132 Gemeinden sind am kommenden Sonntag rund 450.000 Kärntner wahlberechtigt und überall gibt es zwei Stimmzettel: Neben der Bürgermeisterdirektwahl hat jeder Wähler damit auch die Möglichkeit, maximal drei Vorzugsstimmen zu vergeben. Wir klären auf, welche Auswirkungen diese Stimmen auf das Wahlergebnis haben (können)...

„Auf dem Wahlzettel der Gemeinderatswahl hat jeder Wähler die Möglichkeit, bis zu drei Vorzugsstimmen für Kandidaten der von ihm gewählten Partei zu vergeben. Daraus ergibt sich die Chance auf Direktmandate, wobei die Spitzenkandidaten dabei ausgenommen sind“, erklärt Gerhard Jessernig von der Kärntner Wahlabteilung.

Wie viele Stimmen nun für eine „Vorreihung“ beziehungsweise ein Direktmandat im Gemeinderat nötig sind, ist von der Einwohnerzahl der Gemeinde abhängig. Jessernig: „Erst wenn ein Kandidat so viele Stimmen erreicht, wie das letzte Mandat seiner Fraktion wert ist, wird er automatisch an die zweite Stelle gereiht.“

In einer Gemeinde mit 2000 Einwohnern sind zum Beispiel 83 Vorzugsstimmen nötig. Zum besseren Überblick wird eine Liste mit allen Kandidaten in jeder Wahlkabine ausgehängt sein.

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