Mo, 20. November 2017

Meterhohe Flammen

26.02.2015 15:28

50 Volksschüler aus brennendem Bus gerettet

Beinahe in einer Katastrophe hat am Donnerstag der Ausflug einer Volksschule zum Eislaufen in den niederösterreichisch Bezirk Mistelbach geendet. Während der Fahrt bemerkte ein Kind auf der Nordautobahn plötzlich Rauch im Bus. Der Lenker konnte gerade noch anhalten und die 50 Schüler rasch ins Freie bringen.

Gegen 9 Uhr in einem Schulbus auf der Nordautobahn bei Gaweinstal: Aufgeregtes Geplapper in den Sitzreihen, volle Vorfreude auf das Eislaufen - und dann ein Alptraum aus meterhohen Flammen und dunklen Rauchschwaden. Mit den Worten "Hilfe, es brennt!" schlug ein Schulkind während der Fahrt Alarm. Geistesgegenwärtig hielt der Fahrer den qualmenden Bus auf dem Pannenstreifen an.

Meterhohe Flammen loderten aus Heck
Dann gelang es dem Lenker mit einem zufällig vorbeigekommenen Notfallsanitäter, die Buben und Mädchen der Volksschule Neudorf bei Staaz rasch ins Freie zu geleiten. Während die Kinder auf dem Pannenstreifen weit weg vom Bus in Sicherheit eskortiert wurden, brach plötzlich das Feuerinferno aus. Aus dem Heck des Reisebusses loderten meterhohe Flammenwände, die Rauchsäulen waren auf der A5 kilometerweit zu sehen.

Feuerwehrmann schwer verletzt
Bei den Löscharbeiten unter Atemschutz wurde ein Feuerwehrmann schwer verletzt. "Er erlitt eine Rauchgasvergiftung und einen Knöchelbruch. Am Autobus entstand Totalschaden", so Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Die geschockten Kinder wurden ins Feuerwehrhaus in Gaweinstal gebracht. Sie weigerten sich, in den Ersatzbus einzusteigen und wurden von den Eltern abgeholt.

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