So, 19. November 2017

Gesundheitsplan

25.02.2015 19:42

Bald Rauchverbot für gesamtes Bundesheer?

"Harte Zeiten" könnten ab 1. September für alle Soldaten und Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums anbrechen, die Raucher sind. Denn laut einem internen Plan wird derzeit geprüft, ob das in Gebäuden herrschende Rauchverbot nicht ausgeweitet werden kann. Sprich: Ab Herbst soll der blaue Dunst auch im Freien untersagt sein!

Für Nichtraucher ist diese Nachricht wohl eine Jubelmeldung, für Nikotinfreunde aber eher ein Grund, zur Beruhigungszigarette zu greifen. Denn wie aus dem Ministerium an der Roßauer Lände durchgesickert ist, liegen Pläne vor, das völlige Rauchverbot innerhalb dieser Kaserne sowie in einem Amtshaus am Franz-Josefs-Kai umzusetzen.

Das heißt, auch unter freiem Himmel soll ab September per Erlass das Rauchen verboten sein. Wahrscheinlich handle es sich bei der geplanten Raucher-Verschärfung im Ministerium um ein Pilotprojekt für bald alle Kasernen im Land, berichtete ein Insider aus der Roßauer-Kaserne.

Wobei es in dem Papier erklärend, sprich im Amtsdeutsch, heißt: "Ausdrücklich wird festgehalten, dass es sich dabei um keine Maßnahme gegen Raucher und für Nichtraucher handelt, sondern um eine logische und notwendige Maßnahme des Dienstgebers in Entsprechung seiner FÜRSORGEPFLICHT FÜR ALLE!"

Nun sollen die Dienstvertretungen Stellung zum gestrengen Anti-Raucher-Vorhaben nehmen. Wann es zu einer Einigung kommt und ob dann die symbolische Friedenspfeife geraucht werden kann, ist noch offen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden