Di, 21. November 2017

Streit um Gehälter

25.02.2015 18:20

Trotz „Kurzarbeit“ der Ärzte läuft alles rund

Oberösterreichs Spitalsärzte gewöhnen sich an die „Kurzarbeit“, durchschnittlich 48 Wochenstunden statt bisher 60 wie in den Landesspitälern der Gespag. Das "Wunder" dabei: Trotzdem gibt es laut Gespag "weiterhin keine Leistungseinschränkungen", auch längere Wartezeiten auf OPs seien "noch nicht erkennbar".

Ein paar Wochen wird’s wohl schon noch dauern bis zur Urabstimmung der Spitalsärzte über das neue Einkommenssystem, bei dem vor allem die Sondergebühren-Umverteilung noch umstritten ist – weshalb es heute, Donnerstag, wieder einmal eine außerordentliche Kuriensitzung in der Ärztekammer gibt. Aus dem neuen Arbeitszeitgesetz hinausoptiert dürften erst wenige Ärzte haben, sodass die meisten nur noch 48 statt bisher 60 Wochenstunden (bei der Gespag) arbeiten. Trotzdem laufe der Betrieb rund, heißt es in der Gespag: "Keine Leistungseinschränkungen, noch nicht erkennbare Wartezeitenverlängerungen auf planbare Operationen."

Diensträder neu organisiert
Wie geht das? Laut der Landesspitäler-Holding so: "Die Dienstpläne wurden in allen Gespag-Spitälern dem Ärztearbeitszeitgesetz konform gestaltet. Es gab viele Begleitmaßnahmen, um die gesetzeskonforme Dienstplangestaltung gewährleisten zu können – von der Verlagerung von Tätigkeiten hin zu anderen Berufsgruppen, über die Neuorganisation der Diensträder bis hin zu Maßnahmen im administrativen Bereich."

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