Mo, 20. November 2017

Optik modernisiert

24.02.2015 15:18

So sieht der neue 20-Euro-Schein aus

Ab 25. November können die Konsumenten in Österreich und den anderen Euro-Ländern mit den neuen 20-Euro-Banknoten bezahlen. Diese dritte Banknote der Europa-Serie wurde am Dienstag von der Nationalbank vorgestellt. Im Aussehen zeigt der 20-Euro-Schein weiterhin das bekannte Design "Zeitalter und Stile". Die Optik wurde wie schon bei den neuen Fünf- und Zehn-Euro-Scheinen modernisiert.

Neben den bereits bekannten neuen Sicherheitsmerkmalen wie Porträt-Wasserzeichen und Smaragdzahl verfügt der neue Zwanziger laut OeNB über ein besonders innovatives Erkennungszeichen: das Porträt-Fenster. Hält man die Banknote gegen das Licht, erkennt man im oberen Teil des Hologrammstreifens ein durchsichtiges Fenster. In diesem findet sich - wie auch im Wasserzeichen - die Namensgeberin der neuen Banknotenserie: die mythologische Gestalt Europa.

Die Echtheitsprüfung der neuen Banknote könne nach wie vor ohne technische Hilfsmittel mit Fühlen, Sehen und Kippen durchgeführt werden, betont die OeNB. Vor der tatsächlichen Ausgabe bekommen Banken und Einzelhändler die Gelegenheit, Geräte und Personal auf den Umgang mit den überarbeiteten Geldscheinen vorzubereiten. Bis November soll eine problemlose und flächendeckende Annahme der neuen Banknoten sichergestellt werden.

OeNB unterstützt Unternehmer bei Tests
OeNB-Direktoriumsmitglied Kurt Pribil appellierte daher bei der Präsentation an alle Verwender von Banknotenprüfgeräten: "Kontaktieren Sie rechtzeitig den Hersteller oder Verkäufer Ihres Geräts, damit Sie die notwendigen Schritte für die Aktualisierung durchführen können." Die OeNB unterstützt interessierte Unternehmen mit Testmöglichkeiten sowie zusätzlich mit dem Verleih neuer 20-Euro-Banknoten für Vor-Ort-Tests.

In den kommenden Jahren sollen auch die Banknoten aller noch ausstehenden Nennwerte ausgetauscht werden, um Fälschern das Handwerk zu erschweren. Den Anfang hatten die Fünf- und Zehn-Euro-Scheine gemacht. Dieses Jahr folgt nun der neue 20-Euro-Schein, darauf in aufsteigender Reihenfolge die Noten mit den höheren Nennwerten: 50, 100, 200 sowie 500 Euro. Alle Banknoten der ersten Serie bleiben bis auf Weiteres gesetzliches Zahlungsmittel und können bei der Nationalbank unbefristet umgetauscht werden.

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